30 Januar 2012
18 Januar 2012
Rock, Jazz & Blues im Grönegau
Black Stone Raiders
Dieses Trio besteht aus dem Gitarristen Jean-Paul Bourelly, der bereits für Miles Davis, Dennis Chambers oder Cassandra Wilson spielte. Sein Kumpel aus Teenagertagen in Chicago Darryl Jones arbeitete für Sting, Miles Davis und Peter Gabriel, sowie den ROLLING STONES, bei denen er ab 1993 auf zahlreichen Platten und Touren mitspielte, aber nie als offizielles Bandmitglied aufgeführt wurde. Letzter im Bunde ist der LIVING COLOUR Schlagzeuger Will Calhoun. Mit dieser Gruppe konnte er 1989 und 1990 jeweils einen Grammy für die beste „Hard Rock Performance“ abräumen, Kulturwerkstatt Buer (20 Uhr)
Samstag, 21.01.
Atlanta Jazzband
& Lous Dassen
Die Band dieser altgedienten Talente strotzt nach wie vor nur so von Enthusiasmus, Fantasie und Spielfreude am Oldtime-Jazz mit Atlanta-Sound. Gespielt wird eine Mischung aus Dixieland, Ragtime, Twist oder Rhythm´n´Blues. Die Presse bescheinigt „rheinischen Hochdruck“ und lobt unverwechselbare Power im Kollektivspiel, gekonnte Solo-Improvisationen und originelle Arrangements. Der Auftritt wird gekrönt durch die Sängerin Lous Dassen, „Frau Dr. Jazz“, die alte Dame, die wohl mit allen großen Jazzbands und internationalen Jazzgrößen die Jazzszene bereicherte, Jazz Club, Dissen - Bad Rothenfelde (20 Uhr)
Samstag, 28.01.
10. Jazz-, Blues- und Cocktailnight
Das Glenn-Miller-Orchester kommt auf Einladung der Heimatkapelle Wellingholzhausen ins Forum. Weltweit gibt es nur zwei Original-Orchester, die den Namen der Swinglegende Glenn Miller führen dürfen. Umso größer ist die Freude bei den Mitgliedern der Heimatkapelle, die sich seit Jahren um das Glenn-Miller-Orchester für ihre traditionelle Jazz-, Blues- und Cocktailnight bemühen, Forum, Melle (20 Uhr)
Labels: Grönegau Rundschau KW 01 / 2012
Geburtstagskonzert der Kulturwerkstatt - Zum zehnjährigen Bestehen volles Haus in Buer
Auf den Geburtstag stießen alle Anwesenden gerne an, so dass auch die Stimmung von Anfang an gelöst und gutgelaunt war. Der musikalischer Startschuss kam vom Bueraner Gitarristen Ulli Singer, der sich seit vielen Jahren den erdigen Wurzeln des Blues verschrieben hat. Auch wenn er aufgrund der fehlenden Lautstärke nicht von allen Besuchern wahrgenommen wurde, lauschten ihm einige Musikfans aufmerksam. Bleibt er bei manchen Songs bekannter Interpreten wie Muddy Waters, Robert Johnson, Bob Dylan oder Doc Watson dicht am Original, nimmt er sich aber auch immer wieder die Freiheit, die Werke auf seine eigene Art und Weise zu interpretieren.
Zum Ende seines Programms stellte er die zaghafte Frage: „Ist es okay, wenn ich noch drei Songs spiele?“ Das war es auf jeden Fall, denn das Publikum sparte nicht mit Applaus und wenig später holte er dann noch die beiden Musiker von BLUE HOUSE AM KRÖPCKE auf die Bühne. Die beiden Songs, die sie dann zusammen aufführten, wirkten allerdings etwas holprig, aber der Stimmung tat dies keinen Abbruch.
Nach der Pause ging es dann mit BLUE HOUSE AM KRÖPCKE weiter, die ihre Aktivitäten zwar vor einigen Jahren eingestellt hatten, sich aber zum Anlass des Geburtstagskonzerts noch einmal zusammengefunden hatten und wieder zahlreiche bekannte Songs coverten, so dass die Besucher noch bis in die Nacht weiterfeiern konnten.
Kein Theater
Pressesprecher Matthias Korfhage zeigte sich überaus zufrieden mit der erfolgreichen Geburtstagsfeierei: „Wir haben auf offizielle Einladungen verzichtet, wollten es lieber entspannt halten. Schade, dass trotzdem niemand von der Stadt Melle vorbeigeschaut hat.“ Auch die Künstler wurden trotz des freien Eintritts noch bedacht: „Ich bin später noch mit dem Hut rumgegangen und der wurde dann auch noch richtig voll; das war klasse.“
Nächste Veranstaltung in der Kulturwerkstatt ist das Konzert der BLACK STONE RAIDERS mit dem ehemals für die ROLLING STONES aktiven Bassmann Darryl Jones am Freitag, den 20. Januar. Weitere Termine sind auch auf www.kultur-in-buer.de zu finden.
Konzeptionell sind sich die Macher in Buer allerdings einig zukünftig eher auf etablierte und somit bekanntere Künstler zu setzen und die Anzahl der Veranstaltung vorläufig zu reduzieren. „Erst einmal Luft holen“, so die Devise von Korfhage, schließlich habe man in den letzten Monaten ein hohes Pensum absolviert. Einig ist man sich in der Führungsriege der Kulturwerkstatt außerdem, dass es vorläufig keine weiteren Theateraufführungen geben soll. Der Grund waren schlichtweg schlechte Besucherzahlen.
Labels: Grönegau Rundschau KW 01 / 2012
Heimatkapelle im „Miller Mood“ - Jazz-, Blues- und Cocktailnight trumpft Glenn Miller Orchestra auf – Wellingholzhausener ziehen erstmals nach Melle
Bereits seit einigen Jahren hat sich die Heimatkapelle Wellingholzhausen für ihre traditionelle Jazz-, Blues- und Cocktailnight um das Glenn Miller Orchestra bemüht. Nun vermelden die Musiker um ihren musikalischen Leiter Chris Stieve-Dawe endlich die Verpflichtung des 17-köpfigen Orchesters mit ihrem Dirigenten Wil Salden. Durch die Zugkraft dieser Gruppe wird das Event nun erstmals am 28. Januar im Meller Forum stattfinden. Beginn ist um 20 Uhr.Bereits zum zehnten Mal wird die Jazz-, Blues- und Cocktailnight durch die Heimatkapelle veranstaltet, stets blieb man dabei in Wellingholzhausen und verwandelte das „Haus des Gastes“ mithilfe stimmungsvoller Deko, entspannter Atmosphäre und hochkarätigem Musikprogramm in einen großen Jazzclub. Dies soll nun auch im Forum am Kurpark geschehen, wie der Geschäftsführer der Heimatkapelle Hans-Jörg Haferkamp verspricht: „Bistro-Tische, Cocktails, Lichter. Auch im Forum bleibt der Charakter unserer Jazz-, Blues- und Cocktailnight erhalten.“
Dicht am Original
Starten wird das Glenn Miller Orchestra traditionell mit der bekannten „Moonlight Serenade“. Ein Song, der von vielen als Paradebeispiel für den typischen Big Band Sound von Glenn Miller genannt wird. Wil Salden übernahm das Patentrezept der Legende: „Es ist der Traum eines jeden Bandleaders oder Arrangeurs, einen neuen Sound zu kreieren, der schon nach den ersten Takten erkennbar ist.“ Diese Philosophie übernahm der Dirigent beim Aufbau seines Orchesters. Hier basiert der typische Sound auf zwei Altsaxophonen, zwei Tenorsaxophonen und einer Klarinette. Wil Salden selber ist Multitalent und während des Konzerts als Orchesterleiter, Pianist, Sänger und Moderator im Einsatz. Ein Musiker, der es sich in den Kopf gesetzt hat, als Fan der Swingmusik der 40er Jahre, die Musik Glenn Millers zu studieren, für die Zukunft zu erhalten und sie einem Millionenpublikum mit einem eigenem Orchester zu präsentieren. „Ich war schon als Kind und vor allem als Musikstudent Fan der Sweet und Swing Musik der vierziger Jahre. Für mich ist Glenn Miller der prägnanteste Vertreter dieser Musik. Meinen Wunsch, denselben Stil und dieselbe Perfektion auf der Bühne zu präsentieren, versuche ich mit dem Glenn Miller Orchestra zu verwirklichen.“ Besonderen Wert legt der Liebhaber deshalb auch auf die Originalbesetzung, um so nah wie möglich an den Sound früherer Tage zu gelangen.
„In The Miller Mood“
Auf Tour ist das Orchester aktuell in ganz Europa mit der neuen Show „In The Miller Mood“. Schwerpunkt ist natürlich die Musik von Glenn Miller. Eine Hommage an andere Orchesterleiter wie Woody Herman, Count Basie und Harry James mit ihren typischen Kompositionen rundet das Programm außerdem ab. Ebenfalls wird an die berühmte Sängerin Ella Fitzgerald erinnert.
Karten sind erhältlich in der Buchhandlung Sutmöller, der Touristinformation im Rathaus, bei der Bäckerei/Post Prinz in Wellingholzhausen sowie in der Geschäftsstelle des Meller Kreisblatts an der Mühlenstraße 24 und allen anderen Geschäftsstellen des Medienhauses Neue OZ.
Labels: Grönegau Rundschau KW 01 / 2012
08 Januar 2012
Rock, Jazz & Blues im Grönegau
Livemusik-Abend
Die Katholische Jugend Wellingholzhausen lädt am 26. Dezember wieder zum traditionellen Livemusik-Abend ein, Canisiusheim, Wellingholzhausen (20 Uhr)
Dienstag, 27.12.
Angelika Milster
Die deutsche Sängerin und Schauspielerin präsentiert ein beschwingtes Weihnachtskonzert unter dem Motto „Swinging Christmas“. Achtung: Es gibt nur noch sehr wenige Restkarten, Martinikirche, Buer (19.30 Uhr)
Samstag, 07.01.
Blue House am Kröpcke
+ Ulli Singer
Zum zehnjährigen Vereinsgeburtstag treten beim Tag der offenen Tür der Bueraner Gitarrist Ulli Singer und Blue House am Kröpcke auf, Kulturwerkstatt Buer (20 Uhr)
Labels: Grönegau Rundschau KW 50 / 2011
Kulturwerkstatt Buer wird zehn Jahre alt - Tag der offenen Tür am 7. Januar 2012
Im Laufe der letzten zehn Jahre ist allerhand passiert, Mitglieder kamen und gingen, nicht immer ganz geräuschlos und viele bekannte und unbekannte Musiker und Künstler besuchten den Grönegau. Am 7. Januar 2012, also genau zehn Jahre nach dem ersten Konzert, findet nun ein Tag der offenen Tür in der Kulturwerkstatt am Alten Handelsweg 22 statt.
Revival
Zur Feier des Tages haben die Verantwortlichen um die erste Vorsitzende Jana Wendland den Gitarristen Ulli Singer und das Duo BLUE HOUSE AM KRÖPCKE eingeladen und machen somit eine Reise in die Vergangenheit. Die beiden lokalen Acts spielten nämlich bereits vor zehn Jahre das erste Konzert der Kulturwerkstatt. Im Rahmenprogramm werden zahlreiche Fotos vergangener Events gezeigt, sowie Live-Mitschnitte von Konzerten, die sich im umfangreichen Fundus des Meller Studiobesitzers und Kulturwerkstatt-Mitglieds der ersten Stunde Werner Brinkmann, befinden. Der Eintritt ist frei, die Veranstaltung beginnt ab 20 Uhr.
Erstes Hochkaräter
Im Zuge der Vorbereitungen für die Feierlichkeiten, gab es bereits eine Neuigkeit für das Programm 2012 zu hören. So gastieren die BLACK STONE RAIDERS am Freitag, den 20. Januar in Buer. Während der Bandname sicherlich vielen Musikfreunden ein großes Fragezeichen auf die Stirn schreibt, zaubern die Namen und vor allem die Bandfeatures der drei beteiligten Musikern dem einen oder anderen potentiellen Zuschauer sicherlich ein Lächeln ins Gesicht. So besteht das Trio aus dem Gitarristen Jean-Paul Bourelly, der bereits für Miles Davis, Dennis Chambers oder Cassandra Wilson spielte. Sein Kumpel aus Teenagertagen in Chicago Darryl Jones arbeitete für Sting, Miles Davis und Peter Gabriel, sowie den ROLLING STONES, bei denen er ab 1993 auf zahlreichen Platten und Touren mitspielte, aber nie als offizielles Bandmitglied aufgeführt wurde. Letzter Künstler im Bunde ist der LIVING COLOUR Schlagzeuger Will Calhoun. Mit dieser Gruppe konnte er 1989 und 1990 jeweils einen Grammy für die beste „Hard Rock Performance“ abräumen.
Labels: Grönegau Rundschau KW 50 / 2011
SZENE-NEWS
Die Meller Rockband IVORY hat sich für das neue Jahr einiges vorgenommen. Während die Musiker derzeit fleißig im Studio neue Songs aufnehmen und die Spuren gerade auch schon abmischen, möchten sie für das nächste Jahr ein ganz neues Programm auf die Beine stellen. „Hierzu werden wir sicherlich etwas Zeit brauchen, die wir uns für diese Produktionen auch nehmen werden“, verkündet die Band aktuell auf ihrer Homepage.
Live soll es für das Quintett 2012 bei einer großen Party gemeinsam mit VARICOSE VEIN auf eine Bühne im Grönegau gehen. Unter dem Motto „Tenthousand Days“ soll eine große Party veranstaltet werden, denn beide Band feiern im kommenden Jahr ihr mittlerweile 30-jähriges Bühnenjubiläum. Dabei haben 30 Jahre doch 10.965 Tage...
Gewinner und Verlierer
Auch wenn es keine Meller Band in das Finale, geschweige denn in die Vorausscheide geschafft hat. Der Vollständigkeit halber hier noch die Auflösung der Platzierungen aus dem großen Finale des Rock in der Region Bandwettbewerbs, Anfang Dezember im Haus der Jugend in Osnabrück. Während die Stoner und Rock´n´Roll Band INTO THE WILD ganz knapp vor TURBINE WESTSTADT den Sieg erringen konnte, landeten RAZZMATAZZ auf Platz drei, WHERE ARE THE GOOD MOOSE auf Platz 4 und MAX & THE VICIOUS TURTLE auf Rang 6. SUNBURST AT MIDNIGHT, die Sieger aus dem Meller Vorausscheid mussten sich mit Platz 5 begnügen, denn die Bad Essener landeten beim Juryvoting auf dem letzten Platz. Sie konnten einfach zu wenig Fans mobilisieren.
Labels: Grönegau Rundschau KW 50 / 2011
14 Dezember 2011
Rock, Jazz & Blues im Grönegau
Hamburg Blues Band
+ Arthur Brown
+ Chris Farlowe
Die Hamburg Blues Band steht für intensiven, clever arrangierten und live umwerfenden Roots-Blues, der regelmäßig Puristen ins mentale Wanken bringt. Die Truppe um den oft mit Joe Cocker verglichenen Sänger Gert Lange vermengt brettharten Gitarren-Bluesrock so spielfreudig wie traditionsbewusst mit Soul, klassischem Rhythm´n Blues, Boogie und sogar Ausflüge in Jazz-Gefilde, Kulturwerkstatt, Melle (20.30 Uhr)
Samstag, 10.12.
Louisiana Syncopators
Stomps, Blues, die melodiösen Balladen jener Zeit, Hot Jazz der dunkelen Chicagoer Spelunken, Swing-Titel, der Foxtrott aus den Ballrooms, die Glamoursongs der Broadway-Shows ebenso wie das Jungle-Fieber des Cotton-Clubs in Harlem. Kurzum, es wird das ganze Repertoire des so genannten „Hot Jazz Age“ seitens des 10-Mann-Orchesters geboten. Vorbilder sind all die Größen der 20er und 30er Jahre Amerikas Jazz-Szene, Jazz Club, Dissen - Bad Rothenfelde (20 Uhr)
Samstag, 17.12.
Red Hot
Rock 'n Roll in der besinnlichen Weihnachtszeit im Antik Cafe Melle, anlässlich der dortigen Weihnachtsbasars-Party. Die Wellingholzhausener Band präsentiert wie immer handgemachte Rockmusik, Antik Cafe, Melle (19.30 Uhr)
Labels: Grönegau Rundschau KW 48 / 2011
Meller Label Redfield Records wird zehn Jahre alt! - Am 17. Dezember wird gefeiert

Feierlaune statt Katerstimmung. Die Musikindustrie ächzt, aber Redfield Records aus Melle feiert! Am 17. Dezember findet im Osnabrücker „Bastard Club“ die große Geburtstagsparty zum zehnjährigen Bestehen statt. Fast alle aktiven und auch einige aufgelösten Bands haben ihr Kommen angekündigt. Auch wenn sie nicht auftreten, werden z.B. Musiker von DAMPFMASCHINE, THE BLACKOUT ARGUMENT, HIS STATUE FALLS, ESKIMO CALLBOY oder FIRE IN THE ATTIC vorbeischauen und ihre Lieblingsmusik auflegen. Der Eintritt ist frei, dafür wird um eine Spende für das in Osnabrück ansässige Kinderhilfswerk terre des hommes gebeten.
Ursprünglich in der Nähe von Wuppertal und Düsseldorf beheimatet, existiert die Plattenfirma Redfield Records mittlerweile hauptsächlich in Melle. In diesem Jahr feiern die Musikexperten ihren zehnjährigen Geburtstag. Seit dem ersten Release entwickelte sich das 2001 in Haan-Gruiten bei Düsseldorf gegründete Label Redfield Records zu einer etablierten deutschen Plattenfirma im Bereich Hardcore, Metal und Indie. In den letzten zehn Jahren wurde mit über 60 Veröffentlichungen der Grundstein für eine weitere, nachhaltige Zukunftsplanung im Sinne der veröffentlichten Künstler gelegt. Besonders bei etlichen Nachwuchsbands bewies man den richtigen Riecher, entdeckte und förderte bis dato unbekannte Acts wie WE BUTTER THE BREAD WITH BUTTER, FIRE IN THE ATTIC, TRIP FONTAINE oder A CASE OF GRENADA zu anerkannten Genre-Größen.
Einmalige Aktion
2004 folgte mit der Verlagsgründung von Redfield Publishing der nächste erfolgreiche Schritt in der Firmengeschichte, den man 2008 mit der Gründung der Edition Redfield Records beim renommierten Hamburger ROBA Musikverlag unterstrich. Im gleichen Jahr bewies Redfield Records zudem Mut, neue Schritte zu gehen und veröffentlichte in einer bis dato einmaligen Aktion das neue FIRE IN THE ATTIC-Album im Musikmagazin VISIONS. Neben der konventionellen Veröffentlichung im Handel am 18. April wurde "Cum Grano Salis", so der Titel des Albums, bereits zwei Tage früher in die Mai-Ausgabe von VISIONS (Auflage: 87.000) integriert - gratis und in voller Länge auf CD. Im Handel gab es dafür eine 2CD-Deluxe-Version, sowie eine limitierte Vinyl-Version.
Genregrößen
Seitdem wächst Redfield Records stetig und arbeitet mit internationalen Genregrößen, wie den US-amerikanischen WE CAME AS ROMANS aus Detroit, LIVING WITH LIONS aus dem kanadischen Vancouver oder HEROES & ZEROS aus Oslo in Norwegen zusammen. Trotzdem entdeckt das Label auch immer wieder hochwertige und erfolgreiche nationale Acts, wie HIS STATUE FALLS, WE SET THE SUN oder WE BUTTER THE BREAD WITH BUTTER, welche in den vergangenen Monaten fast alle namenhaften Festivals wie Rock am Ring, Rock im Park, Greenfield und viele mehr bespielten.
Labels: Grönegau Rundschau KW 48 / 2011
RED HOT in Weihnachtsstimmung - Konzert im Antik Cafe in Melle
Premiere im Meller Antik Cafe in Bakum. Im Rahmen einer Weihnachtsbasars-Party präsentiert das Team um den Gastronomen Brice Rizvanovic jetzt ein Konzert mit der Wellingholzhausener Rockband RED HOT. Die spielen am Samstag, den 17. Dezember mit Leidenschaft handgemachten Rock´n´Roll und Rhythm´n´Blues und wollen es in der Vorweihnachtszeit richtig krachen lassen. Platz genug bietet das Antik Cafe für ein tanzwütiges Publikum. Seit 2003 befinden sich die Antikmöbel von Lammers in der über 500 Quadratmeter großen, umgebauten Scheune. Liebevoll restaurierte Möbel, ein vielfältiges Lampensortiment sowie Geschenk- und Dekorationsartikel geben der Ausstellung eine ganze besondere Wohlfühlatmosphäre, die im letzten Jahr zu einem Antik Cafe umgewandelt wurde. Seitdem duftet es hier zudem nach frischem Kuchen oder dampfendem Kaffee. Natürlich darf ein frisch gezapftes Bier oder ein guter Wein nicht fehlen. Flammkuchenvariationen sowie Brotplatten aus eigener Herstellung geben dem Ganzen die rustikale Note. Weiterhin sehenswert ist die Vielzahl an Schmuckstücken, die man in der Antikausstellung erleben kann. Das besondere an dieser Ausstellung sind sicher nicht nur die vielen kleinen Dinge die man dort entdecken kann, sondern auch die jahreszeitabhängige Dekoration, die dem Ganzen ein ausgewöhnliches Flair verleiht. So wird man automatisch auf die bevorstehende Jahreszeit eingestimmt.
Labels: Grönegau Rundschau KW 48 / 2011
SZENE-NEWS
Aktuelle Neuigkeiten vom Rock Sound Melle e.V. gibt es schon seit einigen Wochen auf der neuen Facebook-Seite des Vereins. Diese ist nun noch einfacher unter www.facebook.com/rocksoundmelle zu erreichen.
Absage
Die Lichterkette bleibt aus, denn die für den 16. Dezember angekündigte „Weihnachtsrockerei“ im Meller Jugendzentrum ist für dieses Jahr abgesagt worden.
Bald ausverkauft
Für die DAMPFMASCHINE stehen noch zwei Konzerte in Hamburg und Oberhausen auf dem Programm. Im neuen Jahr soll zwar weiterhin getourt werden, aber bereits in der ersten Jahreshälfte möchte sich das Quintett erneut ins Studio begeben, um das dritte Album und den Nachfolger zum im August veröffentlichten „Bete zur Maschine“ aufzunehmen. Wer das Album noch als Schallplatte erwerben möchte, sollte sich beeilen, denn die auf 500 Stück limitierte Auflage ist bis auf wenige Exemplare fast ausverkauft. Seitens des Labels Redfield Records rechnet man damit, dass die letzte Vinyle bis zum Jahresende über die Ladentheke gegangen sind.
Labels: Grönegau Rundschau KW 48 / 2011
29 November 2011
Rock, Jazz & Blues im Grönegau
Stoppok
Der begnadete Geschichtenerzähler mit Herz für die Underdogs und Zukurzgekommenen kommt wieder einmal solo in den Grönegau. Ob Blues, Rock oder Folk hier kommen viele auf ihre Kosten, Kulturwerkstatt, Melle (20.30 Uhr)
Samstag, 26.11.
Steve Haggerty
& The Wanted
Leicht und songorientiert, aber auch schwer rockig, spielen sich die Musiker durch ein weites, in großen Teilen selbst geschriebenes Repertoire. Man setzt natürlich auch weiterhin auf über die Jahre gelernte Traditionen aus Folk, Rock, Southern, Blues und Country, Kulturwerkstatt, Melle (20.30 Uhr)
Labels: Grönegau Rundschau KW 46 / 2011
Spannender Bandwettbewerb - Meller Rock in der Region Vorausscheid wieder ein Publikumsrenner
Und so wurde es am Ende dann noch spannend bei der Auszählung der Stimmen. Aber der Reihe nach.
Keytar als Hingucker
Nachdem das Losverfahren über die Spielreihenfolge entschieden hatte, durften TWO HEARTS IN TEN BANDS die Bühne als erste Gruppe des Abends bespielen. Angeführt von den beiden Schwestern Sarah und Sina Steinbrecher, präsentierte das Quartett poppige Indiemusik mit viel Herz und Melodie. Insbesondere der Einsatz einer Keytar sorgte für Gesprächsstoff, sieht man dieses Instrument, das sich als Keyboard zum Umhängen spielen lässt, nicht oft auf einer Bühne. Die Osnabrücker konnten laut Stimmzettel die meisten Fans für sich gewinnen, denn jeder Zuschauer sollte nicht nur seinen Favoriten, sondern auch noch eine zweite Band ankreuzen. Unter viel Applaus und Anerkennung verließen TWO HEARTS IN TEN BANDS schließlich nach dreißig Minuten die Bühne, um Platz zu machen für das Bad Essener Quartett SUNBURST AT MIDNIGHT. Die junge Alternative Rockband um ihre Sängerin Alea Mewes konnte reichlich Fans mobilisieren, die sich über den Bad Essener Berg in das Alte Stahlwerk in Melle wagten. In der halben Stunde Spielzeit zeigte sich die junge Band, welche sich erst vor zwei Jahren gründete, spielfreudig und zeigte, dass die Musiker ihre Instrumente beherrschen können. Insbesondere Alea Mewes gab sich gutgelaunt und ausdrucksstark am Mikrofon. Eine Tatsache, die vor allem die fachkundige Jury beeindruckte, schließlich landeten SUNBURST AT MIDNIGHT bei ihrer Wertung auf dem ersten Platz, gefolgt von TWO HEARTS IN TEN BANDS.
Barfüßiger Napoleon mit Stahlhelm
Trotzdem sollte man die beiden anderen Bands bei diesem Konzert keinesfalls unterschätzen. So gab es bei ANTIPOL auch erstmal große Augen, denn die Borgloher kostümierten sich für ihren Auftritt. Und so teilten sich zum Beispiel ein barfüßiger Napoleon mit Stahlhelm die Bühne mit einem bunt bebrillten Gitarristen, der ein geflecktes Instrument vor dem Bauch hängen hatte.
Um die Verwirrung komplett zu machen, spielten ANTIPOL eine abgedrehte Rock- und Punkmischung, die sie selber als „elektronischen Progressivepunk“ bezeichnen. Zum Einsatz kommt neben E-Gitarre, Bass und Schlagzeug auch ein Synthesizer, der immer wieder die gewohnten Rockelemente aufbricht. Dazu der deutschsprachige, mitunter verstörend wirkende, Gesang, der das Chaos komplett macht. Seit 2009 unterwegs kann man ANTIPOL mittlerweile als deutlich künstlerisch inspirierte Band bezeichnen. Während die Jury diese Bestrebungen nicht gänzlich honorieren wollte und die Gruppe auf dem dritten Platz sah, teilten sich ANTIPOL den zweiten Platz der Publikumswertung mit den vorangegangenen SUBURST AT MIDNIGHT.
Brachiales Gitarrenbrett
In beiden Wertungen auf dem letzten Platz landeten STUNNED. Dieser Umstand soll die Qualität dieser sechsköpfigen Hardcore und Metalcore Band aber nicht schmälern, denn die Lengericher lieferten einen grundsoliden Auftritt ab, waren aber auch gleichzeitig mit Abstand die musikalisch härtesten Teilnehmer des Abends. Das brachiale Gitarrenbrett wurde von den beiden agilen Frontmännern unterstrichen, die abwechselnd energiegeladen in die Mikros röhrten und über die Bretter der Bühne fegten. Dabei unternahmen die beiden auch immer wieder gerne Ausflüge ins Publikum und hatten ihren Spaß an dem wilden Auftritt.
Siegerband
Als am Ende die Jury alle Stimmen endlich ausgezählt hatte, war der Jubel bei SUNBURST AT MIDNIGHT schließlich groß. Die Bad Essener konnten sich für das große Finale am Freitag, den 2. Dezember im Osnabrücker Haus der Jugend qualifizieren. Ebenfalls als Teilnehmer stehen bereits jetzt schon fest RAZZMATAZZ und INTO THE WILD. Die Relegationsrunde mit TWO HEARTS IN TEN BANDS, sowie TURBINE WESTSTADT und SPACE findet dann am Samstag, den 26. November im Osnabrücker Jugendzentrum Ostbunker statt.
Weitere Bilder vom Konzert, sowie alle Artikel aus dem Soundcheck können auch im Internet auf http://www.soundcheck-melle.blogspot.com/ angeschaut und nachgelesen werden.
Labels: Grönegau Rundschau KW 46 / 2011
SZENE-NEWS
Während sich die meisten jungen Meller Bands aktuell aufgrund von Untätigkeit eher selber zu Grabe tragen, formierte sich in den letzten Woche eine neue Gruppe namens GODFATHER. Musikalisch gibt es hier schon etwas auf der neuen Facebook-Seite (www.facebook.com/pages/GODFATHER/271503746202019) zu hören. Der Song „On The Mountain“ präsentiert staubtrockenen Stonerrock mit kräftigem Seventies-Einschlag. Dafür verantwortlich sind Sänger Alexander Schröder (ehemals APAHX INFECT), Hannah Fiebig am Bass, Felix Spies an der Gitarre und Jan-Hendrik Knaak hinter den Trommeln. Wohin die Reise geht, wird das Quartett in den nächsten Monaten sicherlich noch zeigen.
Labels: Grönegau Rundschau KW 46 / 2011
13 November 2011
11 November 2011
Rock, Jazz & Blues im Grönegau
Rock in der Region
Meller Vorausscheid des landkreisweiten Wettbewerbs mit den Bands Antipol, Sunburst At Midnight, Stunned und Two Hearths In Ten Bands, JZ Altes Stahlwerk, Melle (20 Uhr)
Samstag, 12.11.
Dixie Company
Die Dixie Company spielt vor allem Hot-Jazz und Dixieland, eine Stilrichtung mit einer großen Dosis Swing und Drive, in der ausdrucksvolle und spontane Improvisationen der Solisten den besonderen Sound der Gruppe ausmachen, Jazz Club, Dissen - Bad Rothenfelde (20 Uhr)
Samstag, 19.11.
Country- und Western Night
Saloon-Atmosphäre im alten Fachwerk: An diesem Abend geht das Publikum in Tuchfühlung mit dem Wilden Westen. Für Live-Musik sorgt die Band Greyhound 49 und der Country und Western Dance Club Hedgehog Dancers sorgt für Stimmung, Fachwerk 1775, Wellingholzhausen (20 Uhr)
Labels: Grönegau Rundschau KW 44 / 2011
Von DSDS bis zum Papst - Meller Rock in der Region Konzert mit vier Gruppen
Antipol
Gegründet: 2008
Stil: Deutscher, progressive Punk
Einflüsse: Keine...
Geprobt wird in einem Sägewerk in Borgloh. Genauso gefährlich wie die zackigen Schneidegeräte dort präsentieren sich ANTIPOL auch auf der Bühne. Seit drei Jahren verwirren die vier Musiker das Publikum mit einer abgedrehten, experimentellen Rockmischung, die komplexe Rhythmen, kraftvolle Stimmen und den gezielten Einsatz von elektronischen Spielereien beinhaltet. Und damit nicht genug, verwenden die Musiker gerne Kostümierungen, um angestaubte Stereotyp-Schubladen aufzubrechen zudem sie mit ihren deutschen Texten mitunter gewollte Konfusion vermitteln.Der Song „Über den Wolken“ von Schlagerstar Dieter Thomas Kuhn repräsentiert die Stimmung in der Band am Besten wieder und ein perfektes Package für die nächste Welt-Tournee wären ANTIPOL mit TOOL und RAMMSTEIN. Nachdem ihr Sänger bei „Deutschland sucht den Superstar“ (DSDS) bereits abgelehnt wurde, wäre nun der Schlagzeuger der aussichtsreichste Kandidat. Wenn die Borgloher die Vorrunde überstehen und beim Finale den Titel einheimsen, geben sie sich ironisch-bescheiden: „Dann haben wir im Leben alles erreicht, was man erreichen kann.“
Sunburst At Midnight
Gegründet: August 2009
Stil: Rock, Pop
Einflüsse: Paramore, Red Hot Chili Peppers
Reines Dynam
it symbolisiert SUNBURST AT MIDNIGHT treffend; da sind sich alle Musiker einig und wählen den Hit „TNT“ der australischen Rockstars AC/DC als ihren perfekten Song aus. Explosiv, energiegeladen und mitreißend, aber zugleich emotional, harmonisch und tiefgründig. All das zeichnet die Band SUNBURST AT MIDNIGHT ihrer Meinung nach aus. Die vier jungen Musiker proben in Rabber bei Bad Essen ihre rockige Gitarrensounds und fetzigen Rhythmen, die sich gleichermaßen mit eingängigen Melodien und schwebenden Klängen abwechseln. So soll der wahrhaftige Sonnenaufgang für die Zuhörer erzielt werden und bei einer Tour mit ihren Wunschbands, wären Paramore und Red Hot Chili Peppers gesetzt. Beide sehen die Band auch als ihre größten Referenzen an. Im Falle eines Sieges wollen SUNBURST AT MIDNIGHT, die bei DSDS am liebsten gleich ihren eigenen Juror stellen würden, sich sehr freuen und „so weiter wie bisher“ machen.Two Hearts In Ten Bands
Gegründet: Sommer 2011 (vom Duo zum Quartett)
Stil: Akustik-Piano-Pop
Einflüsse: Beatles, Janis Joplin
Erst vor we
nigen Monaten gegründet, halten sich die vier Musiker in der Öffentlichkeit noch zurück. Die Bandinfo besteht aus aus eine Satz, der alles erklären soll und das auch tut: „TWO HEARTS IN TEN BANDS aus Osnabrück ist gekonnt zweistimmiger Indie/Pop mit Punk-Seele.“ Dafür gibt’s bei dem Quartett auf Nachfrage endlich mal Emotionen zu hören: „Wenn wir Rock in der Region gewinnen, wird auf den Putz gehauen und eine schöne Platte gemacht.“ So gehört sich das! Damit man überhaupt erst ins Finale kommt, soll in Melle ein erster Etappensieg her. Der Grundstein dafür wird im Proberaum in der Traumfabrik Petersburg in Osnabrück gelegt. Die Stimmung innerhalb der Band wird am Besten von „It´s Hard To Know“ der Gainesville Punker HOT WATER MUSIK repräsentiert und das perfekte Paket für die nächste Konzertreise der begeisterten MP3-Fans könnte das Zusammenspiel mit PARAMORE und BOY sein. Und wen sie zu DSDS schicken würden? „DSDS soll ja ein Gesangswettbewerb sein, also definitiv Sarah und Sina. Da gibt es dann zweistimmigen Gesang auf höchstem Niveau und keine Einladung zum Recall, da Niveau definitiv keine Handcreme ist.“Stunned
Gegründet: 2003
Stil: Modern Metal
Einflüsse: Bleach, Belie The Trueside, Blood Spencer, Craving
Di
skutiert wird bei der Band aus Lengerich vorwiegend gerne im Moshpit vor der Bühne. Folglich gibt’s hier musikalisch auch richtig was auf die Mütze! Moderner Metal ist bei diesem Sextett die Devise. Da werden die Trommeln verprügelt, in die Saiten gedroschen und die gereizten Stimmbänder überansprucht. Wenn sie sich zwischen digitaler MP3 und analoger Schallplatte entscheiden müssten, wählen sie die Kassette und das ideale Tourpaket wären Shows mit IN FLAMES und LAMB OF GOD. Müssten sie ein Bandmitglieder für DSDS auswählen, würde sie immer den nehmen, der sich am meisten blamiert, damit es nachher lustige Videos im Internet zu finden gibt. Ja, der gemeine Metaller kann auch fies sein und besitzt trotzdem seinen ganz eigenen Humor. Denn beim Rock in der Region Sieg ist eins bombenklar: „Dann eröffnen wir mit dem Papst eine Herrenboutique in Wuppertal.“Labels: Grönegau Rundschau KW 44 / 2011
SZENE-NEWS
Die DAMPFMASCHINE ist nach der Veröffentlichung ihres neuen Albums „Bete zur Maschine“ jetzt endlich wieder auf Tour durch Deutschland. Ein Termin in der Region steht dabei auch am Donnerstag, den 17. November an, wenn das Quintett in der Bielefelder „Extra Blues Bar“ auftritt. Als Vorgruppe spielen IN ENEMY HANDS auf und Konzertkarten gibt es bei Konticket.
Labels: Grönegau Rundschau KW 44 / 2011
02 November 2011
Colin Wilkie
& Klaus Weiland
Colin Wilkie, das Urgestein der europäischen Folkszene, kommt immer wieder gerne in die Kulturwerkstatt. Diesmal bringt er einen ganz speziellen Gast mit: Zum ersten Mal seit über zehn Jahren kommt sein alter Freund Klaus Weiland aus den USA wieder nach Deutschland. Weiland wurde 1947 im Flüchtlingslager der Britischen Besatzungszone in Bergen-Belsen geboren und wuchs in Großbritannien auf. Mit 17 fing er an Gitarre zu spielen und etablierte sich rasch als einer der führenden Akustik-Gitarristen. Sein Titel „Das Loch in der Banane“ gilt als das bekannteste Fingerstyle-Stück in Deutschland: Es wurde in den 80er Jahren als Pausenmusik des NDR-Fernsehens verwendet, Kulturwerkstatt, Buer (20.30 Uhr)
Freitag, 04.11.
Ton in Ton
Ein Repertoire für jeden Geschmack bietet der gastgebende Chor Tuesdaysies aus Melle gemeinsam mit den Chören DreivierteLacht aus Bielefeld und Tuning Forks aus Melle mit musikalischem Mundwerk, Forum, Melle (20 Uhr)
Samstag, 05.11.
Jazz Combo des Polizeimusikkorps Niedersachsen
Das Wortspiel sei gestattet: Die Musikpolizei kommt nach Dissen! Das Quintett unter der Leitung von Gitarrist Heinz Alberding spielt Jazzstandards, Latin, Pop und mehr, Jazz Club, Dissen - Bad Rothenfelde (20 Uhr)
Labels: Grönegau Rundschau KW 42 / 2011
SZENE-NEWS
Hier noch ein Konzerttipp für Kurzentschlossene, der uns erst kurzfristig in letzter Minute erreichte. Die Meller Rockband CATWEAZLE tritt am Samstag, den 22. Oktober im Streifzug am Markt auf. Nach ihrem letzten Auftritt im Grönegau beim Riemsrock Open Air im Riemsloher Freibad, gestalten die Musiker den Abend nun komplett alleine. Dazu Frontmann Christian Grond lachend: „Wir werden zwei Pausen ins Set einbauen, quasi zum Getränkeholen.“ Musikalisch bewegen sich die gestandenen Musiker, die früher zum Beispiel in Bands wie GLEN COE, IVY oder LACE & WHISKEY aktiv waren, zwischen Celticrock, Grunge und Hardrock.
Bereits eine Woche später treten CATWEAZLE am Freitag, den 29. Oktober im „Red Lion English Pub“ in Bad Iburg auf. Ebenso ein Konzert, auf das sich Christian Grond freut: „Echt geiler Laden, authentisch britisch!“
Gewinnen in Buer
Die Kulturwerkstatt Buer e.V. feiert im Januar 2012 zehnjähriges Bestehen. Aus diesem Anlass präsentieren die Musikliebhaber ab dem 1. November ein Gewinnspiel unter dem Motto „Who Is Who – schlau spart Geld“. Pressesprecher Matthias Korfhage erklärt: „Die Kulturwerkstatt hat in den nun fast zehn Jahren ihres Bestehens weit über 100 Konzerte veranstaltet. Wer schon alles da war, lässt sich auf der Hompage des Vereins www.kultur-in-buer.de unter der Rubrik „Galerie“ ansehen. Hier geht es nun um die Jahre 2001 und 2002. Jedes Bild ist mit einer Buchstaben- und Zahlenkombination versehen. Neun Bilder sind ausgewählt, für jedes Bild gibt es drei mögliche Antworten – aber nur eine Antwort ist richtig.“ Ein entsprechendes Formular gibt es ab dem 1. November unter der Rubrik „Download“ zu finden, das ausgefüllt an gertmoeller@osnanet.de zurückgesendet werden muß. Die Gewinner erhält zwei Freikarten für ein Konzert ihrer Wahl, der Zweitplatzierte zwei Getränkegutscheine.
Meller Yogafan beim Supertalent
Der experimentierfreudige Meller Komponist, Jazzgeiger, Obertonsänger Peter Bayreuther hat sich derzeit verstärkt dem Yoga verschrieben. So präsentiert er auf einer aktuellen CD-Veröffentlichung „Yoga Yoga“ gemeinsam mit seiner Frau Karin neun neue spirituelle Lieder in Obertonharmonik. Eine Kostprobe davon kann man sich auch auf seiner Homepage www.peterbayreuther.com anschauen und anhören. Aus diesem Anlass bereist der Musiker nun derzeit gerade ein zweites Mal Indien. Über Hannover, Paris und Mumbai ging es nach Kalkutta in Indien. Dort erwarten Karin und Peter Bayreuther in diesen Tagen ein straffes Programm, bestehend aus Auftritten und Schulbesuchen.
Darüber hinaus kündigt der Musiker noch eine Ausstrahlung bei der RTL-Fernsehsendung „Das Supertalent“ an. Peter Bayreuther freut sich: „In den nächsten Wochen sollen wir mit einem Lied gesendet werden. Ich wurde schon mehrfach in den letzten Wochen bei der Ankündigung sekundenlang aber deutlich gezeigt - viele haben mich schon deswegen angesprochen.“
Nächste Gelegenheit
Wer die Meller Rockband DORIAN um ihren neuen Sänger Dominik Flügel zum Beispiel bei ihrem Auftritt auf dem Herbstfest verpasst hat, kann dies am Freitag, den 4. November nachholen. An diesem Datum spielt das Quintett nämlich beim „Bandstand Meeting“ im Osnabrücker Haus der Jugend. Im kleine Saal an der Bocksmauer treten sie gemeinsam mit den beiden Bands HYBRIDZ und HOBO AT THE RAILROADSTATION auf und rocken die Hasestadt.
Labels: Grönegau Rundschau KW 42 / 2011
10 Oktober 2011
Rock, Jazz & Blues im Grönegau
Brian Auger
& The Trinity
Brian Auger zählt neben Jon Lord und Keith Emerson sicherlich zu den größten Tastenrockern seiner Zunft und hat in über 40 Karrierejahren Musikgeschichte geschrieben, Kulturwerkstatt, Buer (20.30 Uhr)
Labels: Grönegau Rundschau KW 40 / 2011
SZENE-NEWS
Heimatlied Die Bardüttingdorfer Dorfkapelle CRYSTAL PASTURE präsentiert nun einen Video-Clip zu ihrem Song „Warmenau“ aus dem kürzlich veröffentlichten Album „Habicht & Holunder. Zu hören gibt es Polka, Weltmusik und eine Ode auf die eigene Heimat. Zu sehen gibt es einen Streifzug durch die Region und jede Menge gute Laune. Einfach mal auf www.youtube.com/user/crystalpasture vorbeischauen.
Band ohne Instrumente
Da staunten Melles Indierocker von SLOWBOY nicht schlecht. Bei einem Ausflug ans Rheinufer in Düsseldorf schaute WDR 1LIVE Reporter Sebastian Röbke für einen kurzen Beitrag bei dem Quartett vorbei. Das hatte sich dort im Freien gemeinsam mit Freunden zum Grillen zu Bier, Bratwurst und Kräuterbaguettes verabredetet. Die Lagerfeuerromantik kam dann zu später Stunde doch noch auf, obwohl die Musiker von SLOWBOY spontan keine Instrumente eingepackt hatten. Vor wenigen Tagen wurde der Beitrag dann schließlich auf 1LIVE ausgestrahlt und Sebastian Röbke bedankte sich später artig für Bier und die netten Gespräche.
Einblicke
Auf einen Liveauftritt von TINNEAS CINN wartet man derzeit noch vergeblich, aber das Quartett aus dem Meller und Spenger Raum werkelt derzeit weiterhin im Proberaum fleißig an ihren selbstgeschriebenen Songs. Jetzt gibt es auf www.facebook.com/tinneascinn endlich ein erstes audio-visuelles Lebenszeichen der vier Musiker zu sehen und hören. Gleich drei Videos hat die Band dort gepostet. Diese wurden direkt im Proberaum von TINNEAS CINN aufgenommen und geben einen guten Einblick in den Sound der erst vor wenigen Monaten gegründeten Band, der Hardcore und Punk mit modernen Rockelementen mixt.
Musikalische Nullnummer
Nur zwei Meller Bands haben sich in diesem Jahr bei „Rock in der Region“ beworben, angenommen wurde keine. Damit präsentiert sich der Grönegau beim wichtigsten Bandwettbewerb im Landkreis als musikalische Nullnummer. Der Meller Vorausscheid am Freitag, den 11. November, findet im Jugendzentrum Altes Stahlwerk deshalb mit Gruppen aus der weiteren Umgebung statt. Dafür wurden vorab von der Jury ausgewählt: ANTIPOL aus Borgloh mit ihrem harten, progressiven Rocksound, die Bad Essener Indiepopper SUNBURST AT MIDNIGHT, die Georgsmarienhütter Metalcorler von STUNNED, sowie die Osnabrücker Akustikpopband TWOHEARTSINTENBANDS.
Labels: Grönegau Rundschau KW 40 / 2011
Hyde Park Revue in Buer - Kulturwerkstatt präsentiert die Geschichte der Osnabrücker Kult-Diskothek
In dem in diesem Jahr erschienenen Buch „HYDE PARK-Memories – Ein Osnabrücker Musikclub und seine Geschichte(n)“ skizzieren die beiden Autoren Harald Keller und Reiner Wolf die Historie der Diskothek und greifen dafür Erinnerungen von Besuchern, DJs und Musikern, Anekdoten, Analysen und bislang kaum bekannte Fakten auf. Am Freitag, den 14. Oktober präsentiert die Kulturwerkstatt Buer ab 21 Uhr im Rahmen einer „Hyde Park - Memories – Mulimedia - Revue“ einen Abend mit Geschichten, Filmen und Bildern zu diesem Thema. Und natürlich darf auch die Musik nicht zu kurz kommen und deshalb mündet die Veranstaltung schließlich in die bekannte „Classics Party“, die mit allerhand Rock, Pop und Soul – passend zum Hyde Park-Feeling – aufwartet.
35-jähriges Bestehen
In diesem Jahr feiert der „Hyde Park“ sein 35-jähriges Bestehen. In einer solchen Zeitspanne sammeln sich viele Anekdoten an – Geschichten wie jene über den Bauern, der eine Kuh auf die Tanzfläche trieb, über die Eskapaden namhafter Musiker, vor allem aber über den heißen Sommer im Jahr 1983, als der „Hyde Park“ an seinem ursprünglichen Standort per behördlicher Verfügung geschlossen werden sollte und hunderte Jugendliche dagegen demonstrierten. Als auf der Rheiner Landstraße Barrikaden in Brand gesetzt wurden, kam es zu einem äußerst umstrittenen Polizeieinsatz – selbst BILD und Tagesschau berichteten. Eine Woche lang wurde demonstriert, am folgenden Wochenende trafen Demonstranten und von auswärts herangeführte Polizeieinheiten heftig aufeinander.
Sogar der Bundespräsident kam
In dem reich bebilderten Buch „HYDE PARK-Memories – Ein Osnabrücker Musikclub und seine Geschichte(n)“ beanspruchen der damalige Kampf um den Hyde Park und seine Ursachen ein eigenes Kapitel. Aber auch die Folgejahre werden ausführlich gewürdigt – die Zwischenstation in einem Zirkuszelt, die Gastspiele in der Halle Gartlage, der innovative Holzbau und schließlich der heutige Standort im Schatten des Piesbergs, wo der „Hyde Park“ wohl seine endgültige Heimat gefunden hat. Autoren wie Beate Dölling (Kinderbuchautorin), Martin Sonneborn („Titanic“, „heute-show“), Dietmar Wischmeyer („Günther, der Treckerfahrer“), Jenni Zylka („taz“, „Spiegel online“, Romanautorin) erinnern sich an ihre ersten Besuche im „Park“, Musiker wie Jello Biafra, Campino, Eric Fish (Subway to Sally) oder Heinz Rudolf Kunze entsinnen sich ihrer Gastspiele, ehemalige Mitarbeiter berichten von ihren Erfahrungen. Am Rande findet Erwähnung, dass auch der heutige Bundespräsident Christian Wulff einst zu den Gästen des lange Zeit als verrucht geltenden Musikclubs gehörte. Ausführlich befassen sich die Autoren mit Themen wie der Arbeit der Diskjockeys, mit dem Wandel des Konzertbetriebs und liefern den Nachweis, dass die erste Diskothek Deutschlands keineswegs, wie von vielen Medien behauptet, in Aachen stand.
Labels: Grönegau Rundschau KW 40 / 2011
01 Oktober 2011
Rock, Jazz & Blues im Grönegau
Jazz-Fest
Fünf Jazz-Formationen aus der Region vom Duo bis zur Bigband: Duo Latinocco, The Blue Garden Big Band, Jaywalk, Thomas Kreimer Quintett, In Fusion, Kulturwerkstatt, Buer (17 Uhr)
Freitag, 07.10.
Chris Kramer
Der Blues-Sänger, Harmonika-Virtuose und Gitarrist tourte diesen Sommer mit Peter Maffay, ist aber auch als als Solokünstler unterwegs, Kulturwerkstatt, Buer (20.30 Uhr)
Freitag, 07.10.
Boogie-Woogie-Blues-Night
Der westfälische Pianist und Boogie-Woogie-König Christian Bleiming kommt gemeinsam mit Sänger und Drummer Tommie Harris in das Beutlingsdorf, Fachwerk 1775, Wellingholzhausen (20 Uhr)
Samstag, 08.10.
Vestre Jazzværk
Diese altgediente Band gehört zu den gefragtesten Jazzorchestern Dänemarks. Ihr Stil und Sound sind besonders ausgeprägt, aufdringlich und swingend, ohne Bindung an bestimmte Vorbilder, wohl aber inspiriert von den großen amerikanischen Vorbildern, Jazz Club, Dissen - Bad Rothenfelde (20 Uhr)
Labels: / 2011, Grönegau Rundschau KW 38 / 2011
„Macher“ sind erwünscht! - Matthias Korfhage sieht Kulturwerkstatt Buer als einzige wirklich ernsthafte „Kultur-Schmiede“, die Melle zu bieten hat
Die Kulturwerkstatt Buer startete vor wenigen Wochen in die Herbstsaison. Grund genug, Pressesprecher Matthias Korfhage zum aktuellen Stand der Dinge in dem Verein zu fragen. Grönegau Rundschau: Wie lange bist du nach deiner Pause in der aktiven Vorstandsarbeit? Bist du zufrieden mit der Entwicklung des Vereins seit der Rückkehr?
Matthias Korfhage: Nun, der aktuelle Vorstand wurde vor einem Jahr gewählt, und seit einem Jahr bin ich auch wieder aktiv dabei. Grundsätzlich bin ich sehr zufrieden damit, wie sich der Verein entwickelt hat. Gab es in früheren Zeiten regelmäßig interne Zankereien, die dann überflüssiger Weise auch noch öffentlich ausgetragen wurden, kann man heute von einer zwar relativ kleinen, aber hocheffektiven Vereinsmannschaft sprechen, in der nicht ständig Einzelne ihre Profilierungssucht ausleben müssen. Natürlich gibt es auch mal Unstimmigkeiten in der Sache, aber Probleme sind schließlich dazu da, dass man sie sachbezogen löst. Das klappt hervorragend. Sehr positiv ist auch, dass man sich auf die einzelnen Leute verlassen kann und Veranstaltungen inzwischen wie ein Uhrwerk ablaufen. Unzufrieden bin ich eigentlich nur mit meiner persönlichen Ungeduld: Manche Dinge brauchen deutlich länger, als ich das gern hätte – aber wir arbeiten schließlich alle nur ehrenamtlich, und neben dem Job und der Kulturwerkstatt gibt es auch noch das Privatleben. Warum eigentlich...?
Taten statt Worte
GR: Was sind die aktuellen Herausforderungen für das Vereinsleben und Fortbestehen der Kulturwerkstatt?
MK: Das Fortbestehen der Kulturwerkstatt ist mit der aktuellen Mannschaft gesichert, insgesamt ist ein schlagkräftiges Team entstanden, das auch bei „schlechtem Wetter“ zusammenhält. Gleichwohl ist die Personaldecke recht dünn, sodass wir schon an die Grenze des Machbaren stoßen, und natürlich wünschen wir uns mehr Mitstreiter, die dann eben nicht nur tolle Sonntagsreden halten, - die hatten wir ja schon reichlich - sondern auf der Basis gemeinsam getroffener Entscheidungen auch eigenverantwortlich zupacken und Projekte realisieren. Vereinsinterne Aktionen gibt es nach meinem Geschmack noch viel zu wenig, aber auch hier ist der Zeitfaktor eine ungewollte Bremse. Mehr Leute, mehr Zeit, diesen Knoten gilt es sicherlich noch durchzuschlagen.
GR: ... und wie sieht es wirtschaftlich aus?
MK: Wirtschaftlich steht der Verein inzwischen wohl geordnet da: Veranstaltungen wie der Kunsthandwerkermarkt, aber auch die Parties und einige sehr erfolgreiche Konzerte haben es möglich gemacht, Rücklagen zu bilden, sodass es wieder einen Info-Flyer in 10.000er Auflage gibt. Die Pressearbeit wurde deutlich ausgebaut, und unsere Internetseite www.kultur-in-buer.de spiegelt die Vielseitigkeit des Vereins wieder. Insgesamt sind wir hier auf einem guten Weg.
GR: Stoppok, Wilkie, Hamburg Blues Band - wie schwer ist es eigentlich neue Hochkaräter in das beschauliche Buer zu buchen?
MK: Das Buchen an sich ist ja nicht das Problem - wirtschaftlich muß es halt laufen, und „Hochkaräter“ gibt es nun einmal nicht zum Dumpingpreis. Hier zahlt es sich aus, dass sich die Kulturwerkstatt bei Agenturen und Musikern einen hervorragenden Ruf erarbeitet hat, so dass wir eigentlich unmögliches doch möglich machen können. Ein Konzert wie Hamburg Blues Band meets Arthur Brown & Chris Farlowe ist schon ein echter Hammer, oder? Chris Farlow spielt zur Zeit eigentlich gar nicht mit der HBB, aber wir haben darauf bestanden – und Chris war auch sofort bereit! Oder Chris Kramer! Den sollte man nicht verpassen, eine echte musikalische Perle! Oder Klaus Weiland – ist nach zehn Jahren mal wieder in Deutschland und „selbstverständlich“ auch bei uns. Brian Auger zählt neben John Lord und Keith Emerson zu den ganz Großen der frühen 70er und und und…
Für das nächste Jahr buchen wir z.B. Darryl Jones, den Bassman der Stones mit seiner Solo-Band, Albert Lee, The Boomtown-Rats und eine ganz ganz große Überraschung, über die ich aber noch nicht reden möchte.
Kein “Vollservicebetrieb”
GR: Wie klappt denn die Zusammenarbeit mit anderen Vereinen oder externen Konzertveranstaltern?
MK: In Zusammenarbeit mit dem Blauen Waggon haben wir das Jugendtheaterstück Creeps realisieren können: die Jugendlichen haben hier unter professioneller Anleitung geprobt und ihr Stück aufgeführt. Mit der Theaterbande Phönix stehen wir im Kontakt, ein weiteres Stück „Zimmertheater“ zu realisieren, Lola Blau war ganz einfach hervorragend. Das Problem bei der „Theaterbande Phönix“ ist ganz einfach, dass die meisten Stücke mit sehr vielen Schauspielern realisiert werden, mit 10, 15 oder auch über 20 Schauspielern – dafür ist die Bühne ganz einfach zu klein. Olympro? Die proben doch bei uns, ist quasi unser Haustheater. Eine Kooperation mit anderen Konzertveranstaltern gestaltet sich sehr schwierig, aber auch hier sind wir grundsätzlich offen.
GR: Sind denn neue Kooperationen in Planung?
MK: Die Hyde Park - Memories Multimedia Revue am 14. Oktober ist ein gutes Beispiel für Kooperation und basiert auf einer Initiative von Harald Keller, der an diesem Abend u.a. sein neues Buch zum Thema vorstellen wird. Eine weitere Kooperation ist für die Classics-Party am 16. Dezember geplant. An diesem Abend präsentieren wir eine Woodstock - Memories Multimedia Revue. Hier werden Filme gezeigt, Anekdoten erzählt und natürlich authentische Party-Mucke gespielt. Pünktlich zum Fest der Liebe, Love and Peace!
Natürlich wird es weitere Kooperationen geben, insbesondere dann, wenn die Partner „Macher“ sind und nicht von einem „Vollservicebetrieb“ ausgehen.
GR: Wie wichtig ist überhaupt die Zusammenarbeit mit externen Gruppen, inhaltlich wie wirtschaftlich?
MK: Eine aktive Zusammenarbeit mit anderen Gruppen ist genau das, was auch wir wollen: neue Ideen, kreative Leute, neue Einflüsse. Natürlich muß das Thema interessant sein und eine nennenswerte Gruppe von Leuten ansprechen können. Es muß sich aber auch wirtschaftlich einigermaßen rechnen. Wir erhalten keine laufenden Subventionen, auch wenn immer wieder davon ausgegangen wird: Es ist schlicht gesagt totaler Unsinn und die laufenden Kosten wollen pünktlich bezahlt werden. Wir reden hier von ca. 5.000 Euro im Jahr, die erst einmal eingespielt werden wollen. So können wir halt nur in einem sehr engen Rahmen quersubventionieren, was leider immer wieder zu Missverständnissen führt.
Kritik an der Stadt
GR: Nichts los hier?! Ist der Grönegau derzeit musikalisches Brachland? Wie beurteilst du die Entwicklung zukünftig, besitzt diese Region Potential, Mut und Kapital?
MK: Natürlich ist die Pleite der Unternehmung „Honerkamp Ballsaal“ eine sehr bedauerliche Sache. Sie zeigt, das ein umfangreiches Unterhaltungsprogramm – und das gilt erst recht für ein Kulturprogramm – betriebswirtschaftlich nicht wirklich möglich ist: Das geht eben nur ehrenamtlich, ohne Gehälter, sonst gäbe es auch die Kulturwerkstatt nicht mehr. In diesem Zusammenhang möchte ich auch auf die Veranstaltungen der Martinikirche hinweisen. Es ist wohl so, dass Buer zur heimlichen Kulturmeile in Melle gewachsen ist.
Leider ist es ja auch so, dass die Stadt Melle hier keine besonders intelligente Politik betreibt: wie kann es denn sein, dass Veranstaltungen wie „Melle bei Nacht“ sterben müssen, weil die Verwaltung nicht bereit ist, mit Zuschüssen eine Grundfinanzierung zu leisten, was ist mit dem „Drachenfest“? Dabei wird ja durchaus Geld ausgegeben, aber lieber mit der Schaufel, nach dem Motto: was teuer ist, muß ja gut sein…
GR: Wie siehst du die Rolle der Kulturwerkstatt in diesem Zusammenhang?
MK: Die aktuelle Situation bürdet uns natürlich eine besondere Verantwortung auf: die Kulturwerkstatt ist ja wohl zur Zeit die einzige wirklich ernsthafte „Kultur-Schmiede“, die Melle zu bieten hat. Um so unverständlicher ist es, dass wir für die Weiterführung des traditionellen Kunsthandwerkermarktes eine Gebühr in Höhe von 700 Euro für eine Markt-Lizenz an die Stadt Melle zahlen sollen! So nach dem Motto: wenn ihr schon ehrenamtlich arbeitet, könnt ihr ja auch noch Gelder abdrücken. Boykott statt Förderung – ist das nachhaltige kommunale Kulturförderung? Ist doch peinlich, oder? Wir werden sicherlich noch einige Jahre durchhalten und unsere Vielseitigkeit ausbauen – wer soll es denn sonst tun?
Labels: Grönegau Rundschau KW 38 / 2011
13 September 2011
Rock, Jazz & Blues im Grönegau
Cara Vie
Die Musiker aus Oldenburg und Jever verbinden in ihrem Quartett Einflüsse aus Jazz, Latin, Tango Nuevo und Nouvelle Musette zu einer äußerst lebendigen und facettenreichen Musik, Fachwerk 1775, Wellingholzhausen (20 Uhr)
Samstag, 17.09.
Lamarotte-Jazz-Band
Elf Vollblutmusiker würzen ihre Konzerte mit viel Humor und Entertainment, spielen andererseits aber so professionell wie ihre großen Vorbilder. Die Besetzung mit drei Trompeten und der Verzicht auf die Klarinette weicht stark von der klassischen eingängigen Dixielandband ab. Das Repertoire: Unverfälschter Dixieland, Old Style Jazz sowie Eigenarrangements, Jazz Club, Dissen - Bad Rothenfelde (20 Uhr)
Labels: Grönegau Rundschau KW 36 / 2011
Schweiß tropfte von der Decke
Nachdem ihr neues Album „Bete zur Maschine“ bereits seit drei Wochen aus den Regalen der Plattenläden und Entertainment-Ketten abverkauft wird, feierte die DAMPFMASCHINE nun endlich ihre langersehnte Releaseparty im Osnabrücker Bastard Club. Die überwiegend aus Meller Musikern bestehende Rockband konnte schon Wochen vorher einen ausverkauften Club vermelden. Tickets waren Mangelware und so mancher Fan, der sich nicht frühzeitig eine Eintrittskarte gesichert hatte, mußte mit langem Gesicht vor der Tür stehenbleiben. Im Inneren des Musikclubs, der vom DAMPFMASCHINE Schlagzeuger Alexander „Schnalli“ Schröder betrieben wird, machte sich die Vorfreude auf einen ereignisreichen Abend voller neuer Songs breit. Aber bevor die fünf Musiker die Bühne betraten, sollte die Hamburger Band SIXXXTEN den Einheizer spielen. Routiniert rockten die vier Hanseaten los und nach den ersten Songs brach auch das Eis zwischen den Musikern und den Fans. Mit einer Mischung aus Rock´n´Roll und frischem Alternativ-Rock mit überwiegend deutschen Texten, demonstrierten SIXXXTEN ihr Können und verwiesen dabei auf ihr neues Album „Automat Supérieur“ das bereits am 11. November auf Redfield Records, der gleichen Plattenfirma wie der von DAMPFMASCHINE, erscheint. Bereits zum Intro für „Bete zur Maschine“ herrschte im Publikum pure Euphorie. Nebelschwaden umhüllten das düstere Licht, in welches die Bühne im Keller des Bastard Clubs getaucht war. Wie immer mit freiem Oberkörper sprangen Frontmann Siggy Rock und seine Mitstreiter auf die Bühne und legten furios los. Schon nach den ersten Songs leistete die Lüftung Schwerstarbeit und der Schweiß aller Beteiligten tropfte förmlich von der Decke. Vom ersten bis zum letzten Song herrschte ausgelassene Stimmung in diesem Hexenkessel und das Quintett genoss das Releasekonzert in vollen Zügen.
Labels: Grönegau Rundschau KW 36 / 2011
Doch kein Gastspiel im Grönegau
Dieses beinhaltet 12 Songs und ist seit Ende August über die Osnabrücker Platten- und Vertriebsfirma Timezone im Handel erhältlich. Dabei verzichten Ronnsiek & Co auf die typische Bandinstrumentierung. Sie widmen sich eher zarten und akustischen Singer/Songwriter-Sounds. Nachdenkliche Balladen und ehrliche Inhalte, die von alltäglichen Problemen im Kontext zwischen Hoffnung, Liebe und Verlust handeln, sind die größten Eckpfeiler von AIN'T NO BEFORE. Interessant und abwechslungsreich spielen dabei die beiden Stimmen von Ronnsiek und Sängerin Katrin Zimmerman mit ihren individuellen Klangfarben.
Fans aus dem Grönegau müssen sich nun also gedulden und auf eine neue Gelegenheit hoffen. Für die nächste Zukunft gibt es aber sicherlich noch Möglichkeiten, das Trio live zu erleben. Einige Tourtermine von Lübeck bis Berlin stehen bereits jetzt schon an. Auch Osnabrück ist für den 27. Januar im Café Mojo fest eingeplant.
Labels: Grönegau Rundschau KW 36 / 2011
SZENE-NEWS
Letzte Chance sich für eine Teilnahme bei „Rock in der Region“ zu bewerben ist der 15. September. Wer eigene Songs spielt, mindestens ein Melodieinstrument dabei hat und 50 Prozent der Bandmitglieder im Landkreis Osnabrück beheimatet sind, darf teilnehmen. In fünf Vorentscheiden von Melle bis Quakenbrück im November 2011, einer Relegationsrunde in Osnabrück und einem fulminanten Finale im großen Saal des Osnabrücker Haus der Jugend am 2. Dezember, werden die heißesten Riffs, die fettesten Beats und die abgefahrenste Show gesucht!
Neben den Konzerten winken Ruhm und Ehre, sowie Gewinne wie 1.000 Euro für die Bandkasse, ein Studiobesuch, sowie Einkaufsgutscheine, Merchandisegutscheine oder ein professionelles Fotoshooting. Die Bewerbungen gehen auf dem Postweg mit CD, Bandbeschreibung und -foto, sowie dem Formular, das im Internet auf www.rock-in-der-region.de heruntergeladen werden kann, an das Musikbüro Osnabrück, Große Gildewart 6-9, 49074 Osnabrück. Eine Jury wählt dann die Teilnehmer der Vorausscheidungen aus.
Tanzbein schwingen
Dauerbrenner in der Kulturwerkstatt Buer ist mit Sicherheit die Partyreihe des Vereins. Die nächste zur „Classic Rock-Pop-Soul“ erweiterte Festivität ist für Freitag, den 23. September angekündigt. Das musikalische Genre ist dabei um Pop und Soul erweitert worden, so dass man eine breitere Zielgruppe anspricht. Die Plattenteller beginnen sich um 21 Uhr zu drehen und der Eintritt liegt bei drei Euro.
Blog
Ja, auch wir bloggen! Und das bereits seit dem Jahr 2006. Auf der Internetseite www.soundcheck-melle.blogspot.com gibt es nicht nur die aktuellen, sowie alten Soundcheck-Artikel und Konzerttermine aus der Grönegau-Rundschau zum Nachlesen, dort findet man auch eine Linkliste und Übersicht über alle Bands aus Melle und dem Grönegau. Wer dort noch nicht auftaucht und in den Kontext passt, schreibt eine eMail an as tonflug.de. Gleiches gilt für die Bekanntgabe von neuen Konzertterminen oder Neuigkeiten aus der lokalen Musikszene. Dann habt ihr eine große Chance, dass über euch berichtet wird.
Labels: Grönegau Rundschau KW 36 / 2011
05 September 2011
Riemsrock heizte den Besuchern ein - Feucht-fröhlicher Bade- und Musikspaß
Bereits zum dritten Mal in Folge fand das Riemsrock Open Air nun schon im Riemsloher Freibad statt. Mit fast 1.000 Besuchern, Nachtbaden und sechs Rockbands landeten die Organisatoren aus den Reihen des Bürgervereins wieder einen Volltreffer. Ein musikalisches Open Air Festival, das sich zu etablieren scheint.
Ersatzband
Auf der Bühne begannen HALFWAY DECENT den Festivalabend. Die junge Osnabrücker Band war kurzfristig als Ersatz für KRAKEN eingesprungen. Das Meller Trio musste seinen Auftritt absagen und war entsprechend geknickt. Die Ersatzband präsentierte sich spielfreudig und erinnerte mit ihrem Sound stark an die 90er Collegerock und Emo-Ära. Ein ungewöhnlicher Stil für solch junge Musiker. Mit CATWEAZLE betraten echte Lokalmatadore die Bühne. Sänger Christian Grond bereichert d
ie lokale Musikszene bereits seit vielen Jahren, so dass ihn sogar ein Besucher am Eingang bereits freudestrahlend nur an der Stimme erkannte. Die Band gab sich gutgelaunt und wusste seine erschienenen Fans zu überzeugen. Die musikalische Vielfalt von CATWEAZLE bewegt sich zwischen Folk, Alternative und Hardrock, wobei sich die Gruppe immer mehr dem Einsatz weiterer Instrumente, wie zum Beispiel einer Querflöte, widmet. Neuzugang Andreas Schmidt bewies sich dabei nicht nur als Multiinstrumentalist, sondern auch als Backgroundsänger seine vielfältigen musikalischen Qualitäten.
Nicht ohne Zugabe
Im Anschluss daran: SUPERMODEL DEATH DIVE. Die Band mit dem schrägen Namen, präsentierte sich im Erscheinungsbild ebenfalls abwechslungsreich. Einige der Bandmitglieder waren darüber hinaus im letzten Jahr bereits mit einer JOY DIVISION Coverband in Riemsloh aufgetreten. Musikalisch gab es druckvollen Indierocker, der aber immer wieder Ausflüge in den Punk oder Alternative unternahm. Während des Auftritts der Osnabrücker setzte langsam die Dunkelheit ein und bahnte den Weg für das Meller Quartett THE BLUSTERS. Die sprangen zur Intromusik von TRUCK STOP auf die Bühne und legten betriebsam los. Dass dabei auch einmal eine Textzeile vergessen wurde, störte die wenigsten Besucher, die sich langsam aber sicher tanzend von der Bühne einfanden. Die vier Musiker rockten sich durch ein Programm voller bekannter Songs, denn THE BLUSTERS verzichten auf eigene Lieder, sondern covern stattdessen lieber bewährtes Material in ihrer ganz eigenen, lauten Punkversion. Ohne Zugabe wurde die Band schließlich nicht mehr von der Bühne gelassen.
Ideale Atmosphäre
Langsam aber sicher näherte sich der Höhepunkt des Abends. Aber vorher durften noch NIKA REVOLT ran, die bereits zum dritten Mal beim Riemsrock spielen durften. Mit neuem Sänger im Gepäck führten die Osnabrücker Post Hardcorler nicht nur neue, sondern auch ältere Songs auf. Druckvoll, wuchtig und gleichzeitig melodiös donnerten sie ihre Riffs durch die Boxen und griffen beherzt in die Saiten. Mit Spannung erwartet wurde schließlich der Auftritt der DAMPFMASCHINE. Seit dem 12. August ist ihr zweites Album „Bete zur Maschine“ im Handel erhältlich und die Band mit den Wurzeln in Melle erhält durch die Promotionkampagne dafür derzeit eine nationale Aufmerksamkeit in den Medien. Auch viele Fans aus dem Grönegau und dem benachbarten Osnabrück freuten sich auf den Auftritt, schließlich ist die offizielle Releaseparty am 3. September im Osnabrücker Bastard Club bereits ausverkauft. Während Dunkelheit die Bühne umhüllte, sorgten künstlicher Nebel und spärliche Beleuchtung für die ideale Atmosphäre zum Start der DAMPFMASCHINE-Show. Zu den Klängen ihres monotonen „Bete zur Maschine“ Titelstücks enterte die Band um Sänger Siggy Rock schließlich die Bühne. Das Quintett gab sich spielfreudig und unterhielt die Besucher mit vielen neuen Songs, aber auch einige alte Hits fanden den Weg in das Programm. Die Fans huldigten ihren Idolen, die Stimmung war auf dem Siedepunkt. Logisch, dass die DAMPFMASCHINE nicht ohne Zugabe in das Schwimmbecken entlassen wurde. Denn direkt nach den letzten Takten stürzten sich einige Bandmitglieder zur Erfrischung in das kühle Nass. Der perfekte Abschluss eines feucht-fröhlichen Abends!
Labels: Grönegau Rundschau KW 34 / 2011
SZENE-NEWS
Nach dem Sängerwechsel präsentieren Melles Alternative-Rocker DORIAN nun zwei neue Songs im Player auf ihrer Webseite www.dorian-music.de. Leider handelt es sich bei dem schon fast mit dem Hardrock liebäugelnden „Million“ und dem verträumten Akustiktrack „I´m Coming“ nur um Ausschnitte. Weiteres Material soll in den nächsten Tagen folgen und dann möchte sich die Band wieder verstärkt den Livekonzerten widmen. Der nächste Termin ist bereits am Samstag, den 24. September auf dem Meller Herbstfest. Wie es DORIAN selber auf ihrer Homepage verkünden: „Wie ihr seht, es läuft.“
Meller Rocker an der Ostsee
Gleich im Doppelpack treten Melles Rockbands IVORY und VARICOSE VEIN an diesem Wochenende auf der Ostseeinsel Fehmarn bei einer Mini-Tour an. Gemeinsam vertreten die Musiker die Fahnen Melles auf den 18. „Fehmarn Days 2011 of American Bikes“. Die drittgrößte deutsche Insel ist für frei Tage Schauplatz für Party, Livemusik und außergewöhnliche Motorräder und ihre begeisterten Fahrer.
Labels: Grönegau Rundschau KW 34 / 2011
19 August 2011
Rock, Jazz & Blues im Grönegau
Riemsrock Open Air
Mit Dampfmaschine, Nika Revolt, Kraken (ABGESAGT, stattdessen spielen Halfway Decent!!!), The Blusters, Supermodel Death Dive und Catweazle, Freibad, Riemsloh (18.30 Uhr)
Samstag, 20.08.
The Three Tenors Of Swing
Drei sehr talentierte Saxophonisten/Klarinettisten, die die Spitze der europäischen Swing-Szene besetzen, treten gemeinsam auf. Alle drei sind auf verschiedenen Saxophonen sowie der Klarinette zuhause und haben so zahlreiche Variationsmöglichkeiten, Jazz Club, Dissen - Bad Rothenfelde (20 Uhr)
Labels: Grönegau Rundschau KW 32 / 2011
DAMPFMASCHINE veröffentlicht neues Album - „Bete zur Maschine“ wird auf dem Riemsrock Open Air am 19. August präsentiert
Seit Freitag ist es soweit! DAMPFMASCHINE, die Band mit den Meller Wurzeln, präsentiert mit „Bete zur Maschine“ ihren zweiten Langspieler nach dem 2008er-Debüt „I Love My Body“. Veröffentlicht werden CD und Schallplatte auf dem Haaner/Meller Label Redfield Records. Eine Verbindung, die aufgrund der räumlichen Nähe für beiden Seiten Sinn gemacht hat.
Aber der Reihe nach: Nach zwei englischsprachigen Langspielern und über 300 Shows als GOOD WITCH OF THE SOUTH kehrt die Band um Sänger Siggy Rock alias Simon Brandhorst zu deutschen Texten und dem ursprünglichen Bandnamen DAMPFMASCHINE zurück. Für die Texte ist ab sofort Brandhorsts Bruder Felix zuständig. Um das unverwechselbaren Live-Feeling der polarisierenden Band einzufangen, nimmt das Quintett „I Love My Body“ in einer einzigen Studiosession auf, unterschreibt bei der Hamburger Plattenfirma Bitzcore und geht auf Tour mit den bekannten SMOKE BLOW. Weitere Touren folgen, 2009 im österreichischen Linz dann der vorläufige Karrierehöhepunkt auf dem zweitägigen Open Air der deutschen Kultband DIE ÄRZTE, bei dem DAMPFMASCHINE zweimal vor 58.000 Zuschauern eröffnen und von den Stars persönlich als „die momentan wohl beste deutschsprachige Rockband!“ angesagt werden.
Pechjahr
Nachdem sich Gitarrist Daniel Brüggemann bereits nach den Aufnahmen zum Debütalbum unglücklicherweise einen Teil seines Ringfingers absäbelt, ziehen andere Bandmitglieder 2010 nach, so dass der Studiotermin für „Bete zur Maschine“ verschoben werden muss. Gitarrist Sascha „Fitten“ Friedrich zieht sich Anfang des Jahres einen Schulterbruch zu und später muss Bassist Hagen Schubert einen Bandscheibenvorfall behandeln lassen. Wieder werden Shows abgesagt, das Pechjahr wird seitens der Band frühzeitig abgehakt.
Zurück in der Spur 2011
präsentiert sich die DAMPFMASCHINE wieder durstig und dampfend wie eh und je. Kaum ist die Tinte unter dem neuen Plattenvertrag bei Redfield Records getrocknet, steigt die Band nach langer Konzertpause im Mai wieder in den Bus und spielt eine erfolgreiche „Kneipp-Tour“. Mit im Gepäck ist die erste Singleauskopplung „Haben Haben Haben“, die als limitierte 7“-Vinyl-Edition, als B-Seite das EINSTÜRZENDE NEUBAUTEN Cover „Die Interimsliebenden“ enthält. Die Fans freuen sich, die Band ist zurück und strotzt förmlich vor Energie. Zur Veröffentlichung von „Bete zur Maschine“ spielt die Band nicht nur am 3. September die bereits jetzt schon ausverkaufte Releaseshow im Osnabrücker Bastard Club, sondern tritt bereits am Freitag, den 19. August auf dem in Riemsloh auf.
Riemsrock Open Air
Zum dritten Mal findet das Riemsrock Open Air jetzt schon statt und hat sich bereits fest im lokalen Veranstaltungskalender als kultige und beliebte Freiluftveranstaltung für Rockfans bewiesen. An die 1.000 Besucher strömten jeweils in den beiden Vorjahren in das Riemsloher Freibad und feierten bis in die Nacht hinein. Dafür werden neben den beiden Rockbands CATWEAZLE und KRAKEN aus Melle, sowohl die Osnabrücker NIKA REVOLT mit einer ordentlichen Portion Alternative und Hardcore als auch die Indierocker SUPERMODEL DEATH DIVE und die Coverpunk-Spezialisten THE BLUSTERS aus Melle sorgen. Als Headliner gibt es dann die DAMPFMASCHINE zu hören, die das Line-Up komplettieren. Und wem das alles zu heiß wird, kann sich einfach seines T-Shirts entledigen und sich den ganzen Abend im Schwimmbecken abkühlen. Ab 18.30 Uhr beginnt der Abend.
Labels: Grönegau Rundschau KW 32 / 2011


