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Soundcheck - Melle - Blog

18 Februar 2011

Rock, Jazz & Blues im Grönegau

Sonntag, 20.02.
Max Collie
& Rhythm Aces
Der Altmeister und Weltmeister des Jazz, einer der letzten international berühmten großen New-Orleans-Stil-Musiker gastiert zum siebten Mal bei im Jazz Club und feiert bei diesem Konzert in seinen 80. Geburtstag hinein, Jazz Club, Dissen - Bad Rothenfelde (20 Uhr)

Samstag, 26.02.
New Old Band
The Best of the Past. Songs aus den Sixties & Seventies, mit Erinnerung an den ersten Tanzabend, Kulturbahnhof B3, Borgholzhausen (20.30 Uhr)

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Trotz Verlegung eine gelungener Konzertabend - POLAROIDS und ENNO BUNGER spielten in Honerkamps Ballsaal

Mit dem Konzert des Trios ENNO BUNGER aus Leer und der Meller Band POLAROIDS startete die „Volle Kelle Melle“ Veranstaltungsreihe in das aktuelle Jahr. Finden diese kostenlosen Konzerte seit 2007 im Alten Stahlwerk statt, erlebte man die beiden Musikgruppen dieses Mal in der Sportsbar von Honerkamps Ballsaal.

Eine weitere Veranstaltung im Meller Jugendzentrum verursachte die unbeabsichtigte Ortsverlegung, die fast zur Absage des ganzen Konzerts geführt hätte. Letztendlich konnte eine kurzfristige Lösung gefunden werden und der deutlich kleinere Raum entpuppte sich als perfekte Örtlichkeit für den melodiösen Indierock beider Bands.

Neuer Sound

Der Abend begann mit den POLAROIDS. Die Lokalmatadore aus dem Grönegau präsentierten zur Hälfte ihres nur knapp halbstündigen Programms den neuen Gitarristen Felix Spies, der die Band ab sofort unterstützen wird und als zweiter Gitarrist für einen merklich volleren Sound sorgte. Aufgrund der Hinzunahme eines weiteren Instrumentalisten arbeitet die Band aktuell an neuem Songmaterial und hat viele alte Lieder verworfen – sicherlich ein Grund für die kurze Spielzeit. Generell scheinen sich die POLAROIDS dabei von dem ungestümen Rockappeal der Anfangstage zu verabschieden, sondern suchen stattdessen neuerdings die ruhigeren und melodiösen Klänge, welche die Gesangslinien von Sängerin Hannah Fiebig in jedem Fall deutlicher erscheinen lassen. Weitere Auftritte sind vorerst nicht geplant und so muss sich der interessierte Musikfan noch gedulden, bis er den neuen POLAROIDS-Sound in vergrößerter Besetzung das nächste Mal live erleben kann.


Der höchste Berg Ostfrieslands
ENNO BUNGER waren nicht zum ersten Mal in Melle. Mit ihrem melodiösen Indie-Pop haben sie es in der Provinz nicht immer einfach. Trotzdem nahmen die knapp 40 Besucher das Angebot gerne an und machten es sich an den Tischen und Stühlen weiterhin gemütlich. Das Trio aus Leer hatte sogar einige Fans aus der Umgebung dabei, die es sich nicht nehmen ließen, das erste Konzert der Band in diesem Jahr zu begutachten. Im Gepäck hatten ENNO BUNGER ihr aktuelles Album „Ein bisschen mehr Herz“, das bereits seit einigen Monaten auf CD und Schallplatte erhältlich ist. Songs wie „Warum muss alles so kompliziert sein“, „Wahre Freundschaft“ oder „Alles wird gut“ charakterisieren bereits mit ihrem Titel die einfühlsamen, tiefgründigen Inhalte, welche die nur mit Keyboard, E-Bass und Schlagzeug ausgestattete Band spielte. Der Humor kam trotzdem nicht zu kurz. In den Pausen sorgte Sänger Enno Bunger immer wieder für ausschweifende Ansagen, welche die Anwesenden zum Schmunzeln brachten. So erzählte er von seinem Job als Organist, bei dem er einmal in einer Kirche - auf dem „wohl höchsten Berg Ostfrieslands, sofern man das so sagen kann“ - auf einer Beerdigung ein Hochzeitslied anstimmte und nachdem er seinen Irrtum nach den ersten Takten bemerkte, sich doch noch relativ unbemerkt in das richtige Lied retten konnte. Aber auch andere Musiker, wie H.P. Baxxter Frontmann von SCOTTER, der wohl bekanntesten Techno-, Trance- und Rave-Band Europas, wurden auf´s Korn genommen, stammt dieser doch schließlich auch aus Leer. Zwischendrin dann noch eine großartige Coverversion der Peter Fox Hommage an Berlin „Schwarz zu blau“, interpretiert im typischen ENNO BUNGER Sound, mit viel Gefühl und Schwung.

Mehr Bilder zu dem Konzert gibt es HIER.

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SZENE-NEWS

Sänger gesucht
In den letzten Wochen wurde es merklich ruhig um DORIAN. Nun veröffentlicht die Meller Rockband ein Statement auf ihrer Webseite, in dem die Trennung von Sängerin Svenja Brinkmeier bekanntgegeben wird: „Liebe Freunde, nach längerer Überlegung haben wir uns in beidseitigem Einverständnis von unserer Sängerin Svenja getrennt. In erster Linie haben verschiedene gesundheitliche und berufliche Entwicklungen diesen Schritt unumgänglich gemacht. Auch waren einige musikalische Ansichten zu verschieden, so dass es schwer war, immer eine gemeinsame Basis zu finden. Wir werden zunächst den Gig im Trio zu viert spielen und sind ab sofort wieder auf der Suche nach einem Sänger zwischen 25 und 30 Jahren aus dem Raum OS und BI. Bei Interesse schickt bitte eine Mail an info@dorian-music.de.“

Ausstellung
Die Kulturwerkstatt in Buer präsentiert nicht nur Konzerte und Parties, sondern von Zeit zu Zeit auch Ausstellungen. Nachdem der Verein bereits Bilder des Künstlerpaares Pentzek oder der Rockformation KRAAN ausgestellt hatte, sind dort nun Werke von Sascha Timmermann bis Mitte Mai zu erleben. „Bei diesen Bildern handelt es sind größtenteils um Arbeiten mit Acrylfarbe. Zu sehen sind kräftige Farben mit skurrilen Motiven, die sich in Ernsthaftigkeit und Humor in der Welt des Comic und Surrealismus abwechseln“, erklärt der Künstler dazu.
Sascha Timmermann ist beruflich als Grafiker und in seiner freien Zeit leidenschaftlich als Maler tätig. Sein ganzes Leben malt und zeichnet er mit Acrylfarbe auf Leinwand oder mit Blei- und Buntstift auf Papier; auch der Ausdruck in digitaler Kunst mit leuchtenden Farben hat ihn begleitet. Acrylbilder, digitale Malerei, Karikaturen, Illustrationen, Cartoons, Objektkunst und vieles mehr sind so in den Jahren entstanden.

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