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Soundcheck - Melle - Blog

16 Februar 2007

Weitere SZENE-NEWS

Neue Webseite
Der Rock Sound Melle e.V. präsentiert in diesen Tagen auf www.myspace.com/rocksoundmelle seine neue Internet-Präsenz. Hier findet man auch die Termine für die in Kürze startende monatliche Konzertreihe im Meller Jugendzentrum Altes Stahlwerk. Das Konzept ist einfach: Getränke kosten nur einen Euro und der Eintritt ist frei. Dafür erleben die Zuschauer dann pro Monat zwei Bands. Den Auftakt machen am Freitag, den 2. März schließlich FINECUT, die nach längerer Live-Pause nun ihre neue CD vorstellen werden. Weitere Infos gibt es auf der genannten Webseite.

Covermusik in Borgholzhausen
In der Bielefelder Cover-Band JODIE vereinigen sich ebenso viele Jahre Bühnenerfahrung wie unterschiedliche musikalische Charaktere. Am Samstag, den 24. Februar spielt die Gruppe im B3 Kulturbahnhof Borgholzhausen. Die vier Mitglieder haben nun ihre gemeinsame Leidenschaft für harmonische, oft balladige aber dennoch groovende Coverversionen aus Rock, Pop und Soul entdeckt. Das mit „Sweet, Soft and Lazy“ überschriebene Programm bietet Klassiker und aktuelle Songs mit der ganz eigenen Handschrift der Musiker interpretiert. Dabei spannt sich der Bogen von Alanis Morissette über Carol King bis Billy Joel, Van Morrison und Joss Stone.

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Brite mit mexikanischer Band - Ehemaliger LATIN QUARTER Frontmann am 17. Februar in Buer

Steve Skaith war Sänger und Gitarrist der britischen Band LATIN QUARTER, die 1984 mit ihrer Single „Radio Africa“, einem Song, der sich mit den damals aktuellen Lage in Afrika beschäftigte, einen respektablen Chart-Erfolg erzielten. Mit neuer Band und neuen Songs ist Skaith nun seit vier Jahren wieder zurück im Geschäft und veröffentlicht in diesen Tagen sein neues Solo-Album „Imaginary Friend“. Am Samstag, den 17. Februar gastiert die STEVE SKAITH BAND ab 20.30 Uhr in der Kulturwerkstatt Buer.

Nach dem Ende von LATIN QUARTER zog es den Musiker Skaith 1999 von England nach Mexiko. Zusammen mit einheimischen Musikern nahm er hier auch sein erstes Solo-Album „Mexile“ auf, das eingängige Melodien mit intelligenten Texten verbindet. Auf den Namen seiner alten Band verzichtete Skaith ganz bewusst: „Ich wollte einen neuen Anfang machen. Da Richard Wright an dieser Platte nicht beteiligt ist, wäre es schwierig zu sagen, dass das LATIN QUARTER sind. Auch aus kommerzieller Sicht dachte ich, dass dies besser wäre: Das 7. LATIN QUARTER Album wäre weniger interessant, nehme ich an, als das erste Album eines neuen Projektes mit der eingebauten Story über einen englischen Songschreiber, der nach Mexiko ging.“ Unterstützung aus Mexiko Unterstützt wird der Brite nicht nur im Studio, sondern auch auf Tour, von seinen mexikanischen Mitmusikern. Skaith findet das gut: „Nun, im Allgemeinen geben sie mit ihren Instrumenten und Rhythmen dem Album die mexikanische Latin – Würze.“ Auf dem neuen, mittlerweile dritten Album, bleibt er seinen musikalischen Wurzeln als „Voice of Latin Quarter“ treu: „Nachdenkliche Texte zu absolut tanzbarer und eingängiger Musik, und mit einer Stimme, die immer noch eine Gänsehaut verursacht." Musikalisch vermengt er dabei verschiedene Rhythmen aus Rock, Reggae, lateinamerikanischer und afrikanischer Musik. Kluge Worte Obwohl Steve Skaith und Mike Jones heute mehr als 5000 Meilen trennen, ist der Einfluss des ehemaligen Texters von Latin Quarter weiterhin unüberhörbar. Die umfangreiche Sammlung unveröffentlichter Texte von Jones haben Steve Skaith zu zahlreichen Texten des neuen Albums inspiriert. Jones eigenwilliger Stil des Wortspiels und seine geistreiche Lyrik drücken sich diesmal mehr in persönlichen Themen von Hoffnungen und Enttäuschungen aus. Der einzige wirklich politische Text des Albums ist der atheistische Titelsong „Imaginary Friend“ aus der Feder von Steve Skaith. Ein Song, in dem er sich gegen jenes Anwachsen des religiösen Glaubens wendet, das die Welt in eine Sackgasse und blutige heilige Kriege führt.

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Grammy-Gewinner ließ den Saal tanzen

Mit Bernd Begemann erlebten die Alte Stadthalle nicht nur eins ihrer längsten Konzerte (Begemann spielte fast drei Stunden lang), sondern auch einen der besten deutschen Songschreiber und Entertainer in einer Person. Zwischen seinen deutschsprachigen Songs, quatschte Begemann wie es ihm in den Sinn kam und hatte nicht nur einmal die Lacher auf seiner Seite. Fazit: Höchst unterhaltsam. Mit Carlos Núnez kam dann ein Grammy-Gewinner in die Alte Stadthalle und wer dann in den nächsten Tagen noch kommen wird, sind THE RELATIVES, sowie Mitch Ryder.

In seiner spanischen Heimat ist Carlos Núnez ein Star mit Chartplatzierungen, spielt des öfteren vor mehreren tausend Zuschauern. In Melle waren es zwar nur ein Bruchteil davon, doch wer sich den Galizier mit seiner Band nicht entgehen ließ, war sichtlich angetan vom Können der Musiker. Xunxo Núnez, der Bruder Carlos, gab nicht nur hinter dem Schlagzeug den Takt an und bewies dabei ein außergewöhnliches Gespür für mitreißende Rhythmen. Auch als Komponist vieler Songs seines Bruders ist er voll eingespannt und saß bereits vor dem Auftritt beim Abendessen mit Notenblättern in der Hand geschäftig an seinem Laptop. Mit südländischen Temperament riss Núnez die Zuschauer später zum Ende seines Konzerts hin sogar von den Stühlen. Angeführt von der Violinistin Roberta Tulga tanzten die Konzertbesucher angetan durch die Alte Stadthalle. Als viertes Bandmitglied des nicht nur am Dudelsack, sondern auch auf der Flöte aktiven Carlos Núnez, war Pancho Alvarez dabei; ein Meister auf der Bouzouki

Liedermacher
Hannes Wader ist als Liedermacher seit Ende der 60er Jahre mit seinen Liedern unterwegs. Den Strömungen des Zeitgeistes ist der Ostwestfale ausgesetzt wie jeder andere, bei ihm bestand die Konsequenz jedoch nie in der Anpassung an den Mainstream. Auf seiner Frühjahrstournee 2007 stellt Hannes Wader unter anderem Lieder seiner soeben veröffentlichten neuen CD „Mal angenommen“ vor. Das neue Album enthält ein gewohnt breites Spektrum ganz verschiedenartiger Lieder: politische Lieder, sehr persönliche, heitere wie auch melancholische. Und dazwischen scheint immer wieder der typische Wader-Humor auf, mal ganz sachte, mal zynisch und böse. Am Montag, den 12. Februar kommt Wader nach Melle. Aufgrund der großen Nachfrage wurde das Konzert von der Alten Stadthalle in den Städtischen Festsaal verlegt. Es gibt noch Restkarten.

Auftritt mit Band von Bob Marley
Im Jahre 1986 gegründet, gehören THE RELATIVES zu den in Deutschland beheimateten Bands, die Calypso, Roots-Reggae und Afrikanische Musik darbieten. Die Bandmitglieder stammen ursprünglich aus Ghana, wo die Wurzeln der afrikanischen Elemente ihrer Musik liegen. Am Freitag, den 23. Februar treten sie mit ihrem ansteckenden musikalischen Cocktail in der Alten Stadthalle auf. Neben zahlreichen Tourneen durch Europa und sogar den USA und Kanada, bestand der Höhepunkt ihrer Karriere sicherlich in der Teilnahme an der „We Remember Bob Marley – Tour“ 1995, wo sie zusammen mit den WAILERS, der Begleitband von Bob Marley auftraten.

Rock aus Detroit
Die Solokarriere des Mitch Ryder begann im Jahr 1967. Der 1945 als William S. Levise, Jr. geborene US-Amerikaner aus Detroit war schon als Jugendlicher auf dem Weg ein Star zu werden, bis sich der Bluesrocker Anfang der Siebziger aus dem Musikgeschäft zurückzog. 1979 meldete er sich dann mit neuer Band und neuer Platte zurück, die den bezeichnenden Titel "How I Spent My Vacation" trug. Im Oktober 1979 gastierte Ryder schließlich in der WDR Rocknacht. Ein Konzert, das für viele Kultstatus hat. Kaum einer kannte diesen Mitch Ryder damals in Deutschland. Und anstatt sich professionell in die Herzen seiner Zuschauer zu spielen, legte er sich sogar mit dem Publikum an. Doch nicht nur die Zuhörer, sondern auch seine Band und sogar Moderator Alan Bangs bekamen ihr Fett weg. Trotzdem bestach das Konzert durch eine hohe atmosphärische Dichte mit Gänsehauteffekt. Im Jahr 2007 ist Ryder weiterhin aktiv, tourt regelmäßig auch durch Europa. Seine Begleitband ist dabei die deutsche Gruppe ENGERLING, mit der er seit 1994 sporadisch und seit 2002 regelmäßig auf Tournee geht. Am Samstag, den 24. Februar kann man Mitch Ryder live ab 20.30 Uhr in der Alten Stadthalle erleben.

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