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Soundcheck - Melle - Blog

15 Februar 2009

Rock, Jazz & Pop im Grönegau

Sonntag, 15.02.
Wishbone Ash
Irgendwie anders als die anderen, irgendwie eigensinnig, in jedem Fall aber unverwechselbar, was nicht zuletzt im bekannten "Twin Lead Guitar Sound" der Band begründet ist, Honerkamps Ballsaal, Melle (19.30 Uhr)

Samstag, 21.02.
Celtic Fusion
Die irisch-deutsche Band verschmelzt mühelos Elemente aus Jazz, Rock, Pop und World Music, Honerkamps Ballsaal, Melle (20.30 Uhr)

Samstag, 21.02.
CCR Revival Band
Creedence Clearwater Revival Coverband, die dicht am Original ist, Kulturwerkstatt, Buer (20.30 Uhr)

Freitag, 27.02.
Bell, Book & Candle
Die Popband landete mit „Rescue Me“ einen großen Hit, Honerkamps Ballsaal, Melle (20.30 Uhr)

Samstag, 28.02.
Bernd Begemann
Die unterhaltsamen dreistündigen Konzerte der “Begemaschine” sind legendär, Honerkamps Ballsaal, Melle (20.30 Uhr)

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„Volle Kelle Melle“ - Konzertsaison im Alten Stahlwerk hat begonnen

Mit dem Konzert von BASTARD MELANGE und CREDENZA startete der Rock Sound in Kooperation mit der Stadt Melle, dem Stadtjugendring, sowie dem Jugendzentrum Altes Stahlwerk am Freitag in die Konzertsaison 2009.

Im dritten Jahr hat sich die kostenlose „Volle Kelle Melle“ - Konzertreihe im Jugendzentrum mit einem Schnitt von 100 Besuchern pro Konzert etabliert. Jens Broxtermann ist seit Oktober 2007 stellvertretender Leiter des Meller Jugendzentrums. Er resümiert: „Der Event und die Tatsache, dass die Netzwerke Meller Bands hier zusammenlaufen, sehen wir sehr positiv. Die Musik steht natürlich im Vordergrund und wir geben Nachwuchsgruppen die Chance, sich zu präsentieren.“ Melles neue Stadtjugendpflegerin Tanja Werges pflichtet ihm bei: „Musik gewinnt einen höheren Stellwert, wir sind hier schließlich auch ein Kulturzentrum.“ Besonders in der Zielgruppe der 14- bis 20-jährigen sei man sehr gut vertreten, immerhin dürften auch Besucher unter 16 Jahren die Konzerte besuchen. Das Stammpublikum besitze zwar andere Interessen, aber durch die Konzerte öffne man sich weiteren Besuchergruppen. „Wir sind ein offenes Haus und freuen uns natürlich auch tagsüber immer über neue Besucher“, wirbt Broxtermann. Besonderes Highlight für den musikbegeisterten stellvertretenden Leiter ist der alljährliche „Herrenabend“, der ebenfalls in Kooperation mit dem Rock Sound veranstaltet wird. Meller Bands covern hier die größten Hits in zum Teil schrägen und witzigen Versionen. Ansonsten freue er sich schon auf das Benefizkonzert „Rock für Cuenca“, das von Schülerinnen und Schülern des Gymnasiums Melle organisiert wird. „Einige der Bands kennen wir ja auch schon durch die 'Volle Kelle' – Veranstaltungen.“
Eine ungewohnte Großveranstaltung für das Alte Stahlwerk bedeutete im letzten Jahr der Auftritt der bundesweit bekannten Gruppe 4LYN. Damals buchte ein Fremdveranstalter den kompletten Tourtross in den Grönegau und rückte Melle so in den Blickpunkt einiger Musikmagazine. Ein Konzert in ähnlicher Größenordnung sei nicht laut Werges nicht noch einmal vorgesehen: „Nein, eine Wiederholung ist nicht in Planung.“ Stattdessen bleibe man lieber in dem aktuellen Rahmen, denn der habe sich bewährt. „Die Konzerte passen ins Haus,“ ergänzt Jens Broxtermann. Es sei zwar ein Angebot unter vielen, die das Alte Stahlwerk anbiete, aber trotzdem wichtig und ein guter Ausgleich.

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Viel Junkfood, wenig Schlaf - Die neue CD von PURPLE DAZE ist fertig

Die Meller Band PURPLE DAZE hat in den letzten Tag eine Demo-CD im Studio von Werner Brinkmann in Melle aufgenommen. Die fünf Songs bewegen sich musikalisch zwischen Alternative-Rock der härteren Gangart und sperrigen Metal-Sounds. Eine Hörprobe findet man bereits auf ihrer Webseite auf www.myspace.com/foundedtobesplit. Dort und auf den Konzerten der Gruppe gibt es zukünftig die Möglichkeit, die CD käuflich zu erwerben.

Die Grönegau-Rundschau befragte den PURPLE DAZE - Bassisten Sven Stephan zu der Zeit im Studio und den Aufnahmen.

Grönegau Rundschau: War das für euch als Musiker der erste Studiobesuch? Was ist das besondere an der Studioarbeit, welche Erfahrungen habt ihr dabei gemacht?
Sven Stephan: Zunächst mal muss ich sagen, dass wir alle das erste Mal im Tonstudio waren und seitens Werner echt gut unterstützt wurden. Er hat echt eine Menge Zeit und Geduld in unser Projekt gesteckt. Das besondere oder eher besonders erschreckende ist natürlich, dass einem im Studio jeder noch so kleine Fehler auffällt, so dass wir, speziell unser Lead-Gitarrist Tobias, einige Passagen öfter einspielen mussten, weil wir einfach nicht zufrieden waren. Außerdem haben wir festgestellt, dass ein Studio-Aufenthalt alles andere als gesundheitsfördernd ist: Wenig Schlaf, viel Junkfood, viel Koffein und bei den Rauchern unter uns auch viel Nikotin.

GR: Kann man Überraschungen in eurem Sound erwarten?
SS: Ja, die Überraschungen! Wären es denn noch Überraschungen wenn ich jetzt alles vorweg nehme? So viel sei gesagt, wir haben einiges an Effekten ausprobiert, verworfen und teilweise auch eingebaut, unter anderem ist auch ein Midi-Keyboard zum Einsatz gekommen..

GR: Wie lange habt ihr euch auf den Studio-Aufenthalt im Vorfeld vorbereitet?
SS: Im Grunde genommen haben wir uns auf das Wochenende etwa zwei bis drei Wochen, in vier bis fünf Proben vorbereitet. So gesehen saßen die Songs ja alle schon relativ gut, wobei wir an der ein oder anderen Stelle noch Teile abgeändert oder sogar ganz neu gemacht haben.

GR: Wie oft musstet ihr jeden Song einspielen? Gab es Songs, die besonders schnell im Kasten waren oder Songs, bei denen es einfach nicht klappen wollte?
SS: Wie gesagt, es gab in jedem Song bestimmte Stellen, die wir noch mal eingespielt haben bis wir zufrieden waren. Leider hatte wir auch nicht die Zeit um alles perfekt zu machen. So ist es dann halt, aus unserer Sicht, einfach nur gut geworden. Eine ganz andere Geschichte war da schon eher das Abmischen, unsere Ballade hat da wohl mit Abstand die meiste Zeit eingenommen.

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SZENE-NEWS

Auf Sängersuche
Die Meller Band DORIAN sucht noch einen versierten Frontmann. Die vier Musiker sind allesamt Mitte 20 und bereits seit vielen Jahren in der lokalen Musikszene verwurzelt, Bühnen- und Studioerfahrung ist vorhanden. Musikalisch soll es in den Bereich Indie, Alternativ, Emo gehen. Geprobt wird in Bruchmühlen. Gesucht wird ein Sänger mit Bühnenpräsenz, Sicherheit bei mehrstimmigem Gesang und guter Laune. Interessenten können sich bei martin@dermart.de melden.

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