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Soundcheck - Melle - Blog

03 Oktober 2007

„Wir erfinden eher zu viel, als zu wenig“ - MISSIONARY SOCIETY treten am 5. Oktober im Alten Stahlwerk auf

Nach dem „Herrenabend“ geht es im Meller Jugendzentrum am Freitag, den 5. Oktober, mit der kostenlosen, lokalen Konzertreihe weiter. Neben der Bielefelder Pop-Punk-Band END OF THE LINE werden MISSIONARY SOCIETY erstmalig die Bühne im „Alten Stahlwerk“ entern.

Bereits seit dreieinhalb Jahren existieren MISSIONARY SOCIETY aus dem Neuenkirchener Raum schon. Hervorgegangen aus den beiden Gruppen BURNING MIND und BLACK DAYS spielten die Schüler mit einem Durchschnittsalter von 18 Jahren bislang gut 20 Konzerte. Highlights waren für die fünf Musiker, die sich allesamt schon seit der Grundschule kennen, mit Sicherheit die Auftritte bei „Rock am Teich“ 2005 (vor ca. 2.500 Zuschauern), dem Festival „Charlotte rockt“, sowie dem von der Band selbst veranstalteten Open Air „Risin´ Rock“ mit neun Bands. Ursprünglich in Neuenkirchen geplant, verursachten Auflagen die Verlegung nach Versmold. Eine Neuauflage ist bereits angedacht.

Anspruch Neues zu erschaffen
Musikalisch wollen sich MISSIONARY SOCIETY nicht auf einen Stil festlegen, dass „Schubladendenken“ ist ihnen zuwider. Zwar leugnet der Fünfer keineswegs verschiedene Einflüsse aus dem melodischen Hardcore, emotionalen Punk oder progressiven Rock, aber schon mit dem Anspruch, alles zu einer Mixtur zu verarbeiten, die sie von anderen Gruppen abgrenzt. Als Resultat entsteht ein Stil, den die Musiker selber schwer einordnen können - fischt man schließlich in vielen Gewässern. Mit ihrem Namen möchten MISSIONARY SOCIETY die Menschen zum Nachdenken bringen, die „missionarische Gesellschaft“ verwendet in einigen der englischsprachigen Lieder auch durchaus kritische Texte. Nachdem man kürzlich im Kornboden in Bartüttingdorf / Spenge das neue Proberaumdomizil bezog, ist man sich über die weiteren Zukunftspläne sicher. Die Tendenz beim Songwriting geht dahin, noch progressiver zu werden, außerdem soll dringend eine neue Demo-CD aufgenommen werden und natürlich noch mehr Auftritte gespielt werden. Einen ersten Schritt in diese Richtung machen MISSIONARY SOCIETY am 5. Oktober, wenn sie im „Alten Stahlwerk auftreten. Der Eintritt ist kostenlos, Beginn gegen 20.30 Uhr und unterstützt werden sie dabei von END OF THE LINE aus Bielefeld. Das Quintett spielt den den perfekten 3-Minuten-Song, ist dabei laut und verliebt in die ganz großen Melodien. Auf der Bühne standen sie dabei schon mit Bands wie THE USED, RISE AGAINST oder FUNERAL FOR A FRIEND.

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Ungewohnte Klänge in Melle - Alte Stadthalle wurde vom OPEN STRING QUARTET bespielt

Mit dem OPEN STRING QUARTET und WENZEL erlebte die Alte Stadthalle am vergangenen Wochenende zwei außergewöhnliche Auftritte. Bespielte das Streicherquartett um Willem Schulz den kompletten Veranstaltungssaal, sorgte Hans-Eckhard Wenzel mit seinen eigenwilligen Liedern für Neugierde und wurde vom Publikum für sich entdeckt.

Ursprünglich hatte der Meller Künstler Willem Schulz eine Performance geplant, die auch außerhalb der Alte Stadthalle aufgeführt werden sollte. Da die Witterung dies verhinderte, blieb das OPEN STRING QUARTET nur im Veranstaltungssaal, nutzte dort dann aber jeden Winkel aus. Von einer kleinen Bühne, die im Mittelpunkt der Halle aufgebaut war, brachen die vier Streicher immer wieder auf, musizierten mal auf der großen Bühne, vor dem Fenster, auf der Empore, der Treppe oder verteilt in der ganzen Halle. „Ferner Gesang“ nennt Willem Schulz seinen aus 18 Sätzen bestehenden Kompositions-Zyklus. Dabei wollte er die Zuschauer bewusst in das optische und akustische Erlebnis eintauchen lassen. Durch den häufigen Platzwechsel mussten such auch die Besucher immer wieder umsetzen, um den Blick auf die Künstler zu erhaschen. Genauso ungewöhnlich waren die verschiedenen Klänge, die Schulz und seine drei Mitstreiterinnen ihren Instrumenten zum Teil entlockten. Ob klassisch gespielt, gezupft, gestrichen, geschlagen oder geklopft: Violine, Viola und Violoncello wurden Töne entlockt, die man bislang noch nicht auf einem Konzert gehört hatte. Ziel war es, die Alte Stadthalle in einer besonderen Art und Weise mit Musik und Performance zu bespielen. Das gelang dem OPEN STRING QUARTET eindrucksvoll.

Entdeckungen
Der bereits mehrfach mit dem Preis der Deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnete WENZEL präsentierte in der Alten Stadthalle einen Tag später ein abwechslungsreiches Programm am Flügel, Akkordeon oder der Gitarre. Dabei spielte er seine romantischen Lieder mit kabarettistischem Einschlag vor einem neugierigen Publikum, das ihn kaum kannte, sich aber später sehr zufrieden mit dem Auftritt zeigte.
Am Samstag, den 29. September, kommen dann Rockfans wieder auf ihre Kosten. Die 1969 gegründeten NEKTAR kommen ab 20.30 Uhr in die Alte Stadthalle. Pausierten die in Deutschland lebenden Briten zwischen 1980 und 2001, tourt die Gruppe, die in den Siebzigern sogar den Sprung in die US-Charts schafften, im Jahr 2007 in neuer Besetzung. Mit dabei sind allerdings weiterhin die beiden Gründungsmitglieder Roye Albrighton an der Gitarre und Schlagzeuger Ron Howden.
Einen Tag später wird es wieder ruhiger. Die Schottin Maggie Reilly ist am Sonntag, den 30. September, zu Gast im Grönegau. Ihren großen musikalischen Durchbruch erlebte sie durch die Zusammenarbeit mit Mike Oldfield, dessen Hits „Moonlight Shadow“ oder „To France“ sie ihre Stimme lieh. 1991 erschien schließlich ihr erstes eigenes Soloalbum, auf dem sie mit „Everytime We Touch“ ebenfalls einen Charterfolg einheimsen konnte, der sich als Remix als noch einmal als Disco-Hit etablieren konnte. Nach mehrjähriger Pause besinnt sich Maggie Reilly jetzt auf ihre musikalischen Wurzeln und intoniert unter anderem zarte, traditionelle Folk-Balladen.

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13 September 2007

Gipfeltreffen der Blues-Gitarristen - Kulturwerkstatt präsentiert RORYMANIA

Mit der afrikanischen Trommlergruppe SANKOFA läutete die Kulturwerkstatt Buer ihr Herbstprogramm fröhlich und ausgelassen ein. Die von Nii Ardey Ankrah angeführten Musiker präsentierten zwei Stunden lang ein anspruchsvolles Programm, bestehend aus afrikanischen Rhythmen und Musik, sowie schweißtreibenden Tänzen. Das Publikum war so begeistert, dass es SANKOFA nicht ohne Zugaben von der Bühne ließ.

Musikalisch in eine ganz andere Richtung geht es in Buer dann am Donnerstag, den 20. September, wenn RORYMANIA in der Kulturwerkstatt gastieren. Die Gruppe besteht aus Richie Arndt und seinen BLUENATICS, sowie den drei Gitarrengrößen Alex Conti, Gregor Hilden und Henrik Freischlader. Gemeinsam haben sie ein Ziel, nämlich ihrem großen Vorbild Rory Gallagher die Ehre zu erweisen und Songs des 1995 verstorbenen irischen Gitarristen und Songwriter zu intonieren. Diese nahmen die Musiker bereits auf CD auf und präsentieren das Album nun im Rahmen ihrer Tournee einer breiten Öffentlichkeit. Tourauftakt ist dabei am Donnerstag, den 20. September in der Kulturwerkstatt Buer. RORYMANIA scheint eine Formation zu sein, die ankommt. Die freien Termine waren so schnell von den Veranstaltern gebucht, dass sich die Band kürzlich entschloss, 2008 noch einmal gemeinsam auf Tour zu kommen. Umso besser, dass die Bueraner schon jetzt in den Genuss dieses hochkarätigen Blues-Events kommen und die Kulturwerkstatt den Zuschlag bekam. Vier Gitarristen, die zusammen mit ihrer Rhythmusgruppe ehrlichen und handgemachten Blues-Rock präsentieren; diese Konstellation verspricht ein echtes musikalischen Highlight zu werden. Ab 20.30 Uhr werden die Verstärker angeschaltet.

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Rockfreunde kamen auf ihre Kosten - Ray Wilson erneut ein Publikumsmagnet in der Alten Stadthalle

Einen erfolgreichen Start in die neue Konzertsaison legte die Alte Stadthalle hin. Mit dem Gitarren-Virtuosen Tommy Emmanuel kamen die Akustik-Gitarren-Fans voll auf ihre Kosten. Vor vielen Besuchern verzauberte der Australier die Zuhörer mit seinem filigranen Saitenzauber. Durchaus auch mit ruhigen Facetten, aber hauptsächlich doch eher rocklastig angelegt, war dagegen der Auftritt von Ray Wilson.

Wer den ehemaligen GENESIS-Sänger Ray Wilson vor seinem Konzert in der Alten Stadthalle erlebte, konnte eigentlich kaum glauben, was ihn schließlich am Abend erwarten sollte. Zwar freundlich, aber eher wortkarg und ruhig, bereitete sich der Schotte auf den Konzertbeginn vor. Als er dann schließlich vor vollem Haus auf der Bühne stand, erlebte man nicht nur einen hervorragenden Sänger, sondern auch einen höchst unterhaltsamen Entertainer, der das Publikum mit lockeren Sprüchen und Anekdoten zwischen den Songs erheiterte. Zusammen mit seiner dreiköpfigen Band spielte er Songs aus eigener Feder, die er mit seiner Band STILTSKIN, aber auch bereits während seiner Solokarriere geschrieben hatte. Während er immer wieder die E-Gitarre umschnallte und mit seinen Mitmusikern losrockte, präsentierte Wilson bei seinem vierten Auftritt im Grönegau auch einige GENESIS-Songs, die er auf seiner akustischen Gitarre vortrug. Besonders schön: Einen dieser Songs widmete er seiner Ehefrau Tyler, die auf Tour immer als Managerin und T-Shirt-Verkäuferin mit dabei ist und an diesem Tag ihren Geburtstag im Bandbus feiern musste.

Verlegung
Rockfans werden in der Alten Stadthalle erst wieder am 29. September zum Konzert von NEKTAR bedient. Am kommenden Wochenende präsentiert das Veranstaltungs-Team um Volker König eher ruhigere Künstler. Für den 13. September ist Hagen Rether angekündigt. Dessen Auftritt wird allerdings aufgrund der hohen Kartennachfrage in den Städtischen Festsaal am Schürenkamp verlegt. Der Essener spielt gewandt mit Sprache und Symbolen und geißelt in seinem neuen Programm „Liebe“ gnadenlos und lustvoll die Verlogenheit von Politik und Vergnügungsindustrie. Die Frankfurter Rundschau sprach gar von einer „Sternstunde des Kabaretts“. Einen Tag später, nämlich am 14. September, stellt der Meller Künstler Willem Schulz sein Streicher-Ensemble OPEN STRING QUARTET vor. Gespielt werden Werke in der Tradition klassischer Literatur, wie auch aktuelle Kompositionen. Zudem sind weitere Improvisationen und Performances zu erwarten sein. Am Samstag, den 15. September, kommt schließlich der unter anderem bereits mehrfach mit dem Preis der Deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnete Berliner Wenzel in den Grönegau. Der Liedermacher jongliert mit Sprache und Musik und vermischt dabei Sprachwitz und Energie zu einer immer wieder auf´s neue überraschenden Wende. Aller Veranstaltungen beginnen um 20.30 Uhr.

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Von Schlager bis Punkrock - Meller „Herrenabend“ begeisterte das Publikum

Einen unterhaltsamen Abend erlebten die knapp 150 Besucher des „Herrenabend“ im Jugendzentrum Altes Stahlwerk. Zehn Meller Bands und Künstler gaben sich alle Mühe und coverten für das Publikum die größten Hits der Musikgeschichte.

Mit Julian Grohs und Benjamin Singer setzte ein junges Gitarren-Duo den Auftakt der Veranstaltung und lockte die draußen wartenden Zuschauer in die große Halle des Meller Jugendzentrums. Mit Songs von NIRVANA oder MANDO DIAO konnten sie sich schnell in die Herzen der Zuhörer spielen. Es folgte schließlich das Trio BLAUES AUTO. Gut gelaunt und mit eigenem Bandoutfit angetreten, sorgten die Wellingholzhausener mit deutschem Schlager für Gelächter und Stimmung. Mit Musikernachwuchs aus dem Beutlingsdorf ging es dann im Anschluss direkt weiter. Spielen NO DISTRESS sonst Rockklassiker der 70er, 80er oder 90er, überraschte das Quintett unter anderem mit ihrer ganz eigenen Version von Dancefloor-Krachern oder dem Benjamin Blümchen Song. Sicherlich einer der Höhepunkte des Abends und der Beweis, dass NO DISTRESS zu mehr fähig sind, als sie ansonsten bei ihren regulären Auftritten zeigen.

Mitunter schlüpfrig
Ex-FOURPLY-Schlagzeuger Martin Pieper zögerte nicht lange, als er gefragt wurde, ob er beim „Herrenabend“ dabei ist. Bei seinem Auftritt als THE INCREDIBLE MART begleitete er sich selber an der akustischen Gitarre und konnte mit witzigem und zum Teil schlüpfrigen, deutschsprachigen Liedgut begeistern. Danach schlug die Stunde für Moderator Johnny B. Korfhage. Begleitet von seiner Karaoke-Anlage war er bei Klassikern wie „New York, New York“ war voll in seinem Element und erntete anerkennenden Beifall. Das Meller Musiker-Urgestein wurde von einem weiteren Rock-Dino der lokalen Musik-Szene abgelöst. JOLLY ROGER bewiesen reformiert, dass sie durchaus mit so manchem jungen Act mithalten können. Interpretierten sie eher ältere Rockhits, sorgte insbesondere das engagierte und ausdrucksstarke Auftreten von Sänger und Waldbühnen-Chef Heinz-Jürgen Jüschke für Jubel. Mit ihrem frischen und druckvollen Sound war die Band eine der Überraschungen des „Herrenabends“. Während Drummer Frank-Henry Kobus gleich hinter seiner Schießbude sitzen bleiben konnte, da er auch bei den folgenden NEAR TO BOG trommelte, bauten die anderen Musiker schnell um. Mit Sängerin Astrid Tautz, die als einzige weibliche Musikerin beim „Herrenabend“ auf der Bühne stand, sorgte das Quintett für harte Rock-Klänge.

Persiflage
Mit zwei Punkbands sollte der Abend fortgesetzt werden. Das Trio MITCH BUCHANNON kam mit seinen rasanten Interpretationen von Songs, wie „La Bamba“ oder „Looking For Freedom“ beim feierwilligen Publikum gut an und huldigte augenzwinkernd ihrem großen Idol David Hasselhoff. Kurz danach stürmten THE BLUSTERS die Bühne und legten mit Coversongs von BILLY IDOL oder den BACKSTREET BOYS kraftvoll los. Höhepunkt ihres Auftritts war die gemeinsame Darbietung vom PENNYWISE-Klassiker „Bro Hymn“, zusammen mit den drei Musikern von MITCH BUCHANNON. Für einen würdigen Abschluss sorgten dann Melles Nachwuchsrocker von SET OFF FOR TRAVEL, die auch zu fortgeschrittener Stunde noch zahlreiche Fans mit Songs von QUEENS OF THE STONE AGE oder TURBONEGRO vor die Bühne locken konnten.

Das Ende vom Lied
Bis auf ein gerissenes Schlagzeugfell verlief die zweite Auflage des „Herrenabends“ erneut reibungslos und friedlich. Viele Besucher konnten die zum Teil noch unbekannten Gruppen für sich entdecken und diese revanchierten sich mit ausgefallenen und witzigen Coverversionen. So hatten beide Seiten ihren Spaß, so dass man sich schon jetzt auf den „Herrenabend“ im nächsten Jahr freuen darf.

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27 August 2007

„Herrenabend“ im JZ Alten Stahlwerk - Meller Musiker covern am 1. September die größten Hits

Der Rock Sound Melle e.V. präsentiert am Samstag, den 1. September, mit Unterstützung des Stadtjugendrings und des Jugendzentrums Altes Stahlwerk zum zweiten Mal den „Herrenabend“. Natürlich sind auch weibliche Besucher zu dieser irrwitzigen Konzertidee willkommen, bei der zehn Meller Bands und Künstler jeweils drei bis vier Coversongs bekannter Interpreten zum Besten geben.

Der Kreativität sind keinerlei Grenzen gesetzt. Bei der der Zweitauflage dieser Veranstaltung sieht man das nicht nur an der Songauswahl, sondern bereits bei der Namensgebung. So haben sich Künstler wie THE INCREDIBLE MART, MITCH BUCHANNON oder BLAUES AUTO angekündigt. Als Moderator führt das Meller Unikat JOHNNY B. KORFHAGE gewohnt charmant durch das Programm und wird dabei sicherlich noch den einen oder anderen Hit ins Mikrofon schmettern.

Alles dabei
Nachdem alle beteiligten Musiker schon im letzten Jahr sehr zufrieden mit der Umsetzung der Idee waren, lag es auf der Hand, den „Herrenabend“ auch in diesem Jahr zu veranstalten. Die abwechslungsreiche Mischung macht es auch 2007. Neben harten Rock- und Punkgruppen, finden sich Gitarren-Duos oder Einzelkünstler im Programm wider. Auch der Altersunterschied ist groß. Während SINGER & GROHS oder SET OFF FOR TRAVEL sich erst noch als Nachwuchskünstler etablieren müssen, sind THE BLUSTERS (ehemals PAM AN EARLINES) oder NEAR TO BOG (hervorgegangen aus MIND THE GAP) schon alte Hasen in der lokalen Musikszene. Besonderes Highlight ist sicherlich auch der Auftritt von den wieder neu zusammengefundenen Meller Rock-Urgesteinen JOLLY ROGER. Musikalisch darf man gespannt sein, was sich die Künstler in diesem Jahr einfallen lassen. Auf jeden Fall können sich die Besucher sicher sein, den einen oder anderen Rock- und Pop-Klassiker im komplett neuen Gewand zu hören.


Zahlreiche Acts
Die Veranstaltung beginnt am Samstag, den 1. September gegen 20.00 Uhr, Einlass ist um 19.30 Uhr. Folgende Künstler sind bislang bestätigt: SINGER & GROHS, BLAUES AUTO, NO DISTRESS, THE INCREDIBLE MART, JOLLY ROGER, NEAR TO BOG, MITCH BUCHANNON, THE BLUSTERS, SET OFF FOR TRAVEL und JOHNNY B. KORFHAGE. Unterstützt wird diese Veranstaltung von den Meller Gitarrenverstärker-Bauern Earforce, der Brauerei Barre und dem Dennis Orange Mailorder.

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Alte Stadthalle in Melle eröffnet neue Saison - Seit einem knappen Jahr im Grönegau aktiv

Mit der Lesung des deutschen Tournee- und Konzertveranstalters Fritz Rau am Samstag, den 25. August beginnt in der Alten Stadthalle das Spätsommer- und Herbstprogramm. Einen Tag später (26. August) kommt dann mit dem Australier Tommy Emmanuel einer der besten Akustik-Gitarristen der Welt in den Grönegau. Am 31. August gibt es schließlich ein Wiedersehen mit dem ehemaligen GENESIS-Sänger Ray Wilson, der unplugged in der Alten Stadthalle auftreten wird.

Jimi Hendrix, Marlene Dietrich, Madonna, Udo Lindenberg oder die Rolling Stones. Fritz Rau hat sie alle auf die deutschen Bühnen geholt. Die laut Udo Jürgens „legendärste Figur des deutschen Show-Business“ kommt am 25. August in die Alte Stadthalle. Das wandelnde Anekdotenlexikon liest aus seinem Buch „50 Jahre Backstage. Erinnerungen eines Konzertveranstalters“. Bei der Lesung in Melle sollen die 60er und 70er Jahre im Vordergrund stehen, unterstützt wird Fritz Rau vom Gitarristen Dr. Jürgen Schwab.

Gitarren-Virtuose
Obwohl Tommy Emmanuel in Australien inzwischen ein absoluter Superstar ist, der ganze Stadien füllt, spielt er in Deutschland oft auch in kleineren Clubs. So tritt der Akustik-Gitarrist am Sonntag, den 26. August in der Alten Stadthalle auf. Der zurzeit in England lebende 52-jährige begann im Alter von vier Jahren Gitarre zu spielen, mit sechs war er so gut wie die Profis, mit elf nahm ihn Country-Star Buddy Williams mit auf Tour. Emmanuels Gitarrenspiel ist filigran und von hoher Präzision. Er zupft, kratzt, trommelt und klopft auf seinen Gitarren und erschafft so eine unglaubliche Tonvielfalt und Atmosphäre. Seine Darbietungen, flinken Spielfähigkeiten und sein scheinbar unendliches Repertoire versetzen das Publikum immer wieder in Staunen. Mit diesem vielbeschäftigten Musiker verpflichtete die Alte Stadthalle einen echten Meister seines Fachs.

Stammgast im Grönegau
Bereits zum vierten Mal innerhalb von zwei Jahren zieht es Ray Wilson für einen Auftritt in den Grönegau. Der ehemalige STILTSKIN und GENESIS - Frontmann spielt am Freitag, den 31. August, mit seiner Band ein Unplugged-Programm in der Alten Stadthalle. 1994 wurde er mit der schottischen Band STILTSKIN schlagartig berühmt. Der Jeans-Hersteller Levi´s unterlegte einen Werbespot mit der Single „Inside“ und katapultierte die Gruppe dadurch in die Charts. Nach dem Coup löste sich die Gruppe allerdings schnell auf und der 1968 im südschottischen Dumfries geborene Ray Wilson trat kurze Zeit später bei GENESIS die Nachfolge von Phil Collins als Sänger an und veröffentlichte mit der Gruppe das Album „Calling All Stations“. Seitdem Wilson im August 2000 die Band wieder verlassen hatte, arbeite er intensiv an seiner Solo-Karriere.

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Afrikanische Rhythmen und Tänze - Kulturwerkstatt Buer startet die neue Konzertserie

Ausgelassen feiert man in der Kulturwerkstatt Buer das Ende der Sommerpause bzw. den Beginn des neuen Konzert-Programms am 1. September. Die afrikanische Trommlergruppe SANKOFA wird dann nämlich mit ihren mitreißenden Rhythmen für Stimmung sorgen.

In Akan, einer Sprache aus Ghana, bedeutet der Bandname übersetzt: “Wie die Zukunft die Vergangenheit nutzt”. Für die afrikanischen Menschen besitzt der Tanz und Rhythmus eine tiefere Bedeutung, jede Bewegung hat einen symbolische Sinn. Tanzen drückt Stimmungen wie Freude und Trauer aus, ist Ritual und Gebet zugleich und begleitet die Afrikaner schon seit Jahrhunderten durch das Leben. Die Trommlergruppe um Nii Ardey Ankrah ist seit Jahren im Grönegau aktiv und besteht aus schwarzen, sowie weißen Trommlern und Trommlerinnen, sowie Tänzern und Tänzerinnen, die bei jedem Auftritt ausgelassen und vergnügt beweisen, dass die afrikanische Musik nicht nur etwas ausschließlich für Afrikaner ist.

Vorschau
In der Kulturwerkstatt geht es dann rockig weiter. Mit RORYMANIA kommt Richie Arndt am 20. September erneut nach Buer und erweist zusammen mit Musikern wie Gregor Hilden oder Alex Conti dem verstorbenen Rory Gallagher damit die Ehre. Am 5. Oktober finden dann schließlich das verschobene Konzert mit den YARDBIRDS statt und am 13. Oktober gibt es dann ein Wiedersehen mit dem Bassisten Hellmut Hattler. Karten für diese Veranstaltungen sind telefonisch unter (05427) 921 745, auf www.kultur-in-buer.de, sowie bei den bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich.

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Bands gesucht
Der Bandwettbewerb „Rock in der Region“ geht in die 21. Runde. Ab November wird unter Schirmherrschaft des Osnabrücker Musikbüros und unter Mitwirkung des Rock Sound Melle die beste Band des Landkreises gesucht. Wie aus den letzten Jahren bekannt, gibt es abermals fünf Vorausscheidungen, an denen jeweils vier Bands teilnehmen. Die Formationen streiten dieses Jahr um Preise im Wert von über 2.000 Euro - und um die Chance, den ersten großen Schritt in Richtung großer Musikerkarriere zu schaffen. Und das Beste daran: Es werden noch Bands gesucht, denen dieses gelingen kann! Gruppen deren Tourbus also mit einem Osnabrücker Kennzeichen durch die Lande fährt, haben die Chance, im Herbst dabei zu sein! Egal, ob Hip Hop, Punkrock, Metal oder Songwriter: Alle Musikrichtungen sind erwünscht, sofern es sich um Eigenkompositionen handelt. Künstler bewerben sich mit Demo und kurzer Info bis zum 10. September bei: Musikbüro Osnabrück, Große Gildewart 6-9, 49074 Osnabrück. Weitere Infos erhaltet gibt es, wenn ihr eine Mail an Gordon@musikbuero.net schickt!

Gitarren aus Bad Essen
Zur Eröffnung seiner „Guitar Farm“ bietet der Bau- und Möbeltischler Axel Splete am 1. und 2. September ab 10 bzw. 11 Uhr einen „Tag der offenen Tür“ an (Bad Essen-Lockhausen, Osnabrücker Straße 202a). Dabei geht es um weit mehr als um Schwedenhäuser, Türen, Fenster, Holzfußböden, Treppen oder Balkone und Außenfassaden. Neben Ständen von Partnerfirmen präsentiert der Bad Essener seine eigenen E-Gitarren, die er unter dem eigenen Label „SES Guitars“ in Eigenarbeit produziert. Diese und weitere Marken-Instrumente, Bau- und Ersatzteile für den Gitarren-Selbstbau, sowie ausgewählte Verstärker und Boxen bietet er auf seiner „Guitar Farm“ an. An beiden Schautagen spielen mit RED HOT, DOC MORALEZ, STONED COWBOYS und CAFÉ ROYAL Bands aus der Region. Weitere Informationen über die Gitarren-Werkstatt gibt es zukünftig auch im Internet auf www.guitarfarm.de.

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19 Juli 2007

„Oben ohne“ - Die besten Open Air Festivals in der Region

Während einige der großen deutschen Open Air Festivals, wie das Hurricane, R(h)einkultur oder Rock am Ring bereits über die Bühne gegangen sind, kann sich der Freiluft-Rockfan aus dem Grönegau noch auf einige anstehende Festivals in der Region freuen. In Melle steht es um die Freiluft-Konzerte eher schlecht. Kein Wunder, machte das Wetter den Veranstaltern in der Vergangenheit immer wieder einen dicken Strich durch die Rechnung. Letztes Opfer: Das Team der Alten Stadthalle, das Konstantin Wecker in der Waldbühne Melle präsentieren wollte, aufgrund der Witterung aber in das Forum umziehen musste.

Wer das Open Air-Feeling im Sommer – sei es bei strahlendem Sonnenschein oder knietiefem Schlamm – nicht missen möchte, bekommt hier einen kurzen Überblick über einige ausgewählte Highlights in der näheren Umgebung. Eines vorneweg: Wer sich auf ein „Rock am Teich“ - Festival gefreut hat, wird 2007 noch enttäuscht; erst am 8. August 2008 werden die Festivalplaner aus Neuenkirchen wieder aktiv werden.

Krach am Bach
Unsere Empfehlungen starten mit dem „Krach am Bach“ Open Air in in Beelen. Der Ort hinter Versmold präsentiert seit Jahren ein Line-Up, das sich sehen lassen kann. Auch Melles Lautrocker GOOD WITCH OF THE SOUTH waren mehr als einmal hier zu Gast. In diesem Jahr lärmen unter anderem KNORKATOR, BOOZED, ONE FINE DAY oder SONDASCHULE am 27. und 28. Juli auf dem Festivalgelände. Das Doppelticket gibt es für 20 Euro im Vorverkauf.

Umsonst & Draußen Porta
Ostwestfalen-Lippe besitzt eine langjährige Umsonst & Draußen – Festivalgeschichte. Das Open Air in Vlotho ging als eines der ersten deutschen Umsonst & Draußen Festival in die Analen ein und lockte in den Siebzigern bis zu 100.000 Besucher an. Nach einer wechselhaften Geschichte findet es in diesem Jahr nun auf den Weserwiesen Veltheim statt. Neben dem Hauptact TITO & TARANTULA präsentiert das ehrenamtliche Team vom 3. bis 5. August wieder viele Bands aus der Region, u.a. BIG BALLS, DIRTY BONES, SIGHTBILL, TOYTONIC oder MR ANDERSON.

Stemwede Open Air
Auch das Open Air in Stemwede ist kostenlos und gibt sich in diesem Jahr schwer rocklastig. Besonders GENEPOOL, JUPITER JONES, PETER PAN SPEEDROCK, DÜSENJÄGER oder SPERMBIRDS werden dabei so manchen Headbanger die lange Mähne schütteln lassen. Das Open Air findet am 17. und 18. August in Stemwede-Haldem statt.

Komplex Open Air
Am 25. August darf man dann getrost nach Schüttorf zum Komplex Open Air fahren. An diesem Tag gibt es dort richtig was auf die Ohren. Dafür sorgen BOOZED, 5BUGS, CLAWFINGER, CROSSCUT, CURB, EL*KE, FLIGHT195, GODS OF BLITZ, KAPELLE PETRA, THE STIFFIES und WATERDOWN. Im Vorverkauf kostet das Ticket 15 Euro.

Weitere Informationen und Festivals gibt es auch im Internet auf www.festivalplaner.de oder www.festivalguide.de.

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Neues Meller Bandfestival
Den „Freedom Run 2007“ möchte Jonas Hehemann, Gitarrist bei der Band BURN PILOT, voraussichtlich am dritten Oktoberwochenende initiieren und somit ein neues Indoor-Bandfestival aus dem Boden stampfen. Das Line-Up hat er auch schon beisammen. Neben seiner eigenen Combo werden DEATH BY MACHINE POWER, DUST, 7 DAYS AWAKE, GECCO´S BOOMERANG, AUDIO REVOLUTION und WIDOW PEOPLE´S PUB die Bühne des Meller Jugendzentrums Altes Stahlwerk entern, das als Veranstaltungsort fungiert. Somit steht das Festival überwiegend ganz im Zeichen des psychedlischen und staubtrockenen Stonerrocks.

Comeback
Nachdem sie schon im letzten Jahr beim Meller Kneipenfestival ein kurzfristiges Comeback gefeiert haben, starten DANDY LOON nun weiter durch. Die ursprünglich 1994 gegründete Hardrockband um Frontmann Matthias Grond, die sogar schon von Buchautor Benjamin Stuckrad-Barre im Buch „Soloalbum“ erwähnt wurde, hat kürzlich die Produktion der neuen CD „Blind Searcher“ abgeschlossen. Eine MP3 gibt es bereits auf der neuen Homepage www.dandyloon.gmxhome.de zu hören. Auch NDR 2 wurde auf DANDY LOON aufmerksam und stellte einen weiteren Song im Rahmen der Newcomer-Aktion bei den Musik-Specials im Radio vor. Zudem sind weitere Konzerte geplant, schon jetzt bestätigt ist der Auftritt im Rahmen von „Melle bei Nacht powered by Barre Pilsener“ am 10. November.

Ausstieg
Schlechte Nachrichten von der Meller Newcomerband SEDERIAL. Traten sie erst kürzlich noch bei einem ihrer ersten öffentlichen Konzerte vor vollem Haus im Meller Jugendzentrum Altes Stahlwerk auf, sind weitere Shows erst einmal auf Eis gelegt. Grund dafür ist der Ausstieg von Bassist Edwin Rosensträter.

Herrenabend 2007
Der Termin für den diesjährigen „Herrenabend“ im Alten Stahlwerk steht bereits fest. Am 1. September werden diverse Meller Musiker wieder jeweils drei Coversongs aufführen und dabei sicherlich für jede Menge Spaß und Klamauk sorgen. Noch werden Gruppen, Musiker oder Projekte aus Melle und Umgebung gesucht, die an diesem Abend auftreten wollen. Bewerbung per eMail an as@tonflug.de

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03 Juli 2007

Neues Album schon in der Mache - Meller Gitarrist Olaf Sickmann plant im Herbst neue Veröffentlichung

Der Meller Gitarrist Olaf Sickmann bereitet derzeit eine neue Album-Veröffentlichung vor. Nach seinem letzten Werk „Reise nach Neuseeland“, nahm er nun 20 Songs in dem „Kinderzimmer Studio“ von Gerald Oppermann in Osnabrück auf. Außerdem steuerte Sickmann kürzlich einen Cover-Song von COLDPLAY für die Akustik-Compilation „Reborn On Acoustic Guitar Vol. 2“ bei.

Eine rasante Arbeitsweise legt Olaf Sickmann an den Tag. Der kreative Output scheint bei dem Wellingholzhausener Gitarristen ungebremst. Im Schnitt schreibt der Musiker fast 100 neue Songs. 20 neue Werke nahm er in den letzten Tagen für sein neues Album „New Celtic Guitar“ auf.

Hierbei konzentrierte er sich ganz auf sein Gitarrenspiel und legte dafür die von ihm geschätzte Thin Whistle an die Seite. Neben dem neuen Aufnahmestudio veränderte Sickmann auch sein Konzept. Zupfte er vorher die Saiten nur mit den Fingern, benutzte er für die neue CD nun ausschließlich ein Plektrum, um die Töne erklingen zu lassen. Das Ergebnis wirkt härter gespielt und kommt direkter zum Zuhörer. Die tief in die irische und schottische Musik verwurzelten Songs sind außerdem bewusst kurz gehalten, um die Zuhörer direkter anzusprechen und nicht zu langweilen. „New Celtic Guitar“ soll voraussichtlich im Herbst über Peter Fingers Plattenfirma Wonderland Records erscheinen. Der deutschen Akustik-Gitarren-Koryphäe aus Osnabrück spielte Sickmann seine Songs bereits vor. „Finger fand es klasse“, ist Sickmann zufrieden mit dem Feedback. „Ich erwarte, dass das Album bei der breiten Masse ankommt. Es ist so angelegt, dass es sich wunderbar im Hintergrund hören lässt, aber auch intensives Zuhören für Musiker und Nichtmusiker zulässt“, ist sich der Wellingholzhauser sicher.

Compilation-Beitrag
„ „Clocks“ hat einfach eine herrliche keltisch klingende Gesangsmelodie. Einen Tag vor der Aufnahme habe ich noch den Film „The Motorcycle Diaries“ gesehen“, beschreibt Olaf Sickmann die Beweggründe für die Auswahl des von ihm gecoverten COLDPLAY-Songs für die „Reborn On Acoustic Guitar Vol. 2“ - Compilation. Auch einige Musikerkollegen und Freunde „fanden es klasse, weil es vor allem eine sehr eigenständige Version geworden ist, mit einer fast meditativen Atmosphäre“, freut sich Sickmann über den Zuspruch.
Neben Ian Melrose, Ulli Bögershausen oder Joscho Stephan, ist Sickmann einer von 18 Gitarristen, die berühmte Popsongs auf der akustischen Gitarren nachspielen und gerade deshalb einen ganz neuen Zugang zum Original ermöglichen. Neben dem COLDPLAY-Song, werden unter anderem auch GREEN DAY, TOKIO HOTEL, U2 oder Michael Jackson gecovert. Die CD erscheint auf Peter Fingers Label Acoustic Music und ist schon jetzt auf www.acoustic-music.de erhältlich.

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Melle sucht erneut den Superstar und mehr

Allerhand Neuigkeiten hört man derzeit aus Buer: Nachdem die Premiere zu MSDS (Melle sucht den Superstar) im letzten Jahr erfolgreich von der Kulturwerkstatt Buer veranstaltet wurde, soll der Wettbewerb auch 2007 erneut durchgeführt werden. Grund dafür war unter anderem die positive Resonanz des Vorjahrs und der immer größer werdende Ruf nach einer Neuauflage. Ein genauer Termin, sowie ein Konzept steht bislang noch nicht fest, soll aber in den nächsten Wochen bekannt gegeben werden.

Die Kulturwerkstatt plant außerdem einen Musiker-Stammtisch ins Leben zu rufen. Neben dem Austausch und Fachsimpeln unter Gleichgesinnten, soll natürlich auch das aktive Musizieren eine wichtige Rolle bei diesem Treffen spielen. Impulse sind derzeit gefragt. Wer Interesse daran hat, oder gute Ideen für die Umsetzung mitbringt, sollte sich bei info@kultur-in-buer.de melden.

Für den Herbst plant die Kulturwerkstatt noch ein Festival für lokale Bands. Das Motto soll „New Kind Of Rock“ heißen und schon jetzt involviert sind die beiden Meller Nachwuchsbands SEDERIAL und SET OFF FOR TRAVEL. Laut Infotext möchten man „beweisen, dass man gerade in Melle mit Musik ganz viel bewegen kann“. Man wolle „provozieren um wachzurütteln“. Ein genauer Termin ist noch nicht klar, das Festival soll aber im Herbst über die Bühne gehen. Bewerben kann man sich bei Volker Kunze, volker.kunze@osnanet.de

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19 Juni 2007

Volles Haus im Jugendzentrum - Konzerte wo das Auge hinblickt – alle gut besucht

In Melle war am ersten Juni-Wochenende richtig viel los und trotz der Konkurrenzsituation mit mehreren Konzerten an einem Tag, konnten alle Veranstalter mit dem Publikumszuspruch zufrieden sein. Drängten sich in der Kulturwerkstatt über 100 Besucher um den Münsteraner Jazz- und Blues-Saitenzauberer Gregor Hilden zu lauschen, der von Sänger Johnny Rogers unterstützt wurde, war es auch in der Alten Stadthalle voll. Auf Einladung von Volker König waren auch die weissrussischen Kinder aus Gomel, welche zur Zeit im Grönegau weilen, zu Gast. Sie konnten einen Abend mit der schottischen Rockband ENDRICK BROTHERS genießen.

Das Meller Jugendzentrum platzte derweil aus allen Nähten. Mehr als 200 Jugendliche und junge Erwachsene drängten sich bei freiem Eintritt im Alten Stahlwerk, um FILIPPS FIRMA und SEDERIAL zu sehen. Die Stimmung bei den Konzertbesuchern war dabei sehr gut, alles blieb friedlich und entspannt, wie Sebastian Cordes als JZ-Leiter später zufrieden feststellte. Viel weibliches Publikum zogen die beiden Brüder Philipp und Pete Quest, sowie Keyboarder Nils Krenz bei ihrem Auftritt an. Mit sympathischen Ansagen und melodischen Pop-Songs sorgten sie mit ihrem „Acoustic Emo Pop“ für Bewegung bei den Zuschauern. Das Trio aus dem benachbarten Bünde bestach dabei nicht nur mit Eingängig- und Leichtigkeit, sondern zudem mit ihrem oft mehrstimmigen Gesang.

Nicht ohne Zugabe
Im Anschluss daran machte sich das Lampenfieber breit. Melles Newcomer von SEDERIAL betraten die Bühne des Alten Stahlwerks und legten mit ihrem harten Sounds zwischen Rock, Punk und Metal gradlinig los. Ihre Fans waren nicht mehr zu Halten, tanzten oder sangen gleich mit. Nicht nur die Stimmung, sondern auch die Temperatur in der abgetrennten Konzerthalle stieg und stieg. Kein Wunder, dass die Band nicht ohne Zugabe von der Bühne gelassen wurde. Dafür das es sich hier um einen der ersten öffentlichen Auftritt von SEDERIAL handelte, machte die Band ihre Sachen schon recht gut und hatte die Fans schnell im Griff. Wenn die Gruppe weiter an ihrem Bandsound und Zusammenspiel feilt, wird der Grönegau noch viel Freude an ihr haben.

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Sommerliches Open Air - Entspannte Atmosphäre beim Konzert in Oldendorf

Strahlendes Sommerwetter und eine wunderbare Atmosphäre am Hallmann´schen Haus versprach das Open Air Konzert mit der Münsteraner Band HOOTIN´ THE BLUES. Das Trio spielte sich mit einer frischen Mischung aus Blues, Swing und Jazz schnell in die Herzen die Zuhörer.

Die Organisatoren um Pastor Karsten Keding waren sichtlich gelöst und zufrieden. Kein Wunder, machte das Wetter dem Event in diesem Jahr keinen Strich durch die Rechnung. Im Gegenteil, bei sommerlichen Temperaturen und strahlendem Sonnenschein bis in den späten Abend hinein, war das passende Ambiente für das Bühnenprogramm geschaffen. Nur die Zuschauer hätten noch etwas zahlreicher erscheinen können, so Keding.

Ausflüge ins Publikum
Wer allerdings den Weg an die Oldendorfer Kirche gemacht hatte, erlebte eine spielfreudige Band, die immer wieder den Kontakt zum Publikum suchte. Gleich mehrere Male verließen HOOTIN´ THE BLUES die Bühne und enterten die Zuschauerbänke. Ohne jegliche Verstärkung, nur mit Gitarre, Banjo, Mundharmonika und natürlich den eigenen Stimmen, sorgten sie für fröhliche Gesichter im Publikum. Es wurde mitgeklatscht, -gesungen oder -gewippt. Natürlich wurde die Gruppe nicht ohne Zugaben von der Bühne gelassen. Später leerten sich die Reihen dann spürbar und musikalisch ging es überwiegend mit Techno-Songs vom DJ laut wummernd langsam aber sicher in den Feierabend.

Vorschau
Das nächste Konzert des Oldendorfer Initiativkreises findet am 27. September im Hallmann´schen Haus statt. Zu Gast ist dann das Osnabrücker Duo Morris Minor. Sie präsentieren Musik und Märchen von der grünen Insel Irland. Aufgrund der starken Nachfrage wird empfohlen, sich schon frühzeitig Eintrittskarten per Vorverkauf im Kirchenbüro Oldendorf, unter (05422) 81 07 oder karsten_keding@web.de zu sichern.

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Konstantin Wecker auf der Waldbühne Melle - Zusammen mit dem Pianisten Jo Barnikel

Freiluftkonzerte sind im Sommer sehr beliebt. Umso schöner, wenn der Auftritt zudem in einer ansprechenden Umgebung präsentiert wird. Nachdem die Waldbühne Melle zuletzt vor etlichen Jahren Konzert-Schauplatz war, wird sie am 29. Juni von Konstantin Wecker besucht.

Seit drei Jahrzehnten bleibt sich Konstantin Wecker treu. Nach dem politischen Album „Vaterland“ (2001) kommt die neuste Veröffentlichung „Am Flußufer“ eher leise daher und ist doch in allen subtilen Facetten typisch für Wecker. Thematische Schwerpunkte sind Kinder- und Erwachsenenwelt, Authentizität, Identität und schlitzohrige Verweigerung. „Der Unterschied zwischen Kunst und dem Kommerzbetrieb ist ein ganz Entscheidender“, so Wecker, „der Dichter sagt nicht - werde wie ich! Er sagt, werde wie du. Er weist dich darauf hin, dass du DU sein sollst. Der Verführer in der Popbranche sagt: Kleide dich wie ich, höre nur meine Musik, werde wie ich, führe mein Leben. Deshalb ist bei vielen der neuen Lieder ein Punkt ganz wichtig - das Loslösen von diesen Fremdidentifikationen, denen man aufsitzt. Ich denke auch, unsere politische Chance ist die Verweigerung.“ Gleichzeitig erfüllte sich der Münchner Liedermacher, dessen Roman „Der Klang der ungespielten Töne“ kürzlich erschien, mit diesem Album einen langgehegten Wunsch: Er spielte es mit allen Musikern im Studio im Liveverfahren ein. Nun stellt Wecker sein neuestes Werk „Am Flußufer“ auf Konzerttournee vor. Seine Fans dürfen sich jetzt schon auf ein poetisches Fest freuen. Begleitet wird Wecker dabei von dem Pianisten Joachim Barnikel, Beginn ist am 29. Juni um 20 Uhr.

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Im Studio
Die Meller Stonerrocker von GECCO´S BOOMERANG nehmen derzeit ihr zweites Demo im Osnabrücker Trollheim Studio auf. Das neue Werk soll „Jambalaya“ heißen, verrät Schlagzeuger Sebastian Hüttersen: „Sonst ist das Studio eher für Metal bekannt und in der Szene ganz gut vertreten! Wir lieben Trollheim, weil hier auf unseren Sound perfekt eingegangen wird. Wir werden noch dieses Wochenende komplett im Studio verbringen, um dann die Scheibe pressen zu lassen. Diese Platte beschreibt sehr gut, was GECCO´S BOOMERANG die letzten drei Jahre durchgemacht haben; wie sich der Sound gewandelt und verändert hat. Es sind schnelle Knaller von früher und harte Dinger von morgen zu finden. Wir sind wirklich gut zufrieden mit der Scheibe und wenn wir die Feinheiten noch haben, geht das Stück echt durch den Himmel!“

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05 Juni 2007

Peter Bayreuther und seine Kunstmusik - Experimentelles Konzert mit dem Ersten Improvisierenden Streichorchester

Ein ungewöhnliches Konzert erlebten die Besucher der Alten Stadthalle bei dem Auftritt des Meller Künstlers Peter Bayreuther. Zusammen mit dem unter anderem von ihm und Willem Schulz gegründeten 15-köpfigen Ersten Improvisierenden Streichorchester führte Bayreuther den von ihm erdachten Kompositionszyklus „Peter Pan“ auf.

Da die Musiker des Orchesters weit verstreut in Deutschland oder benachbarten Ausland leben, begann der Tag für die Streicher schon früh. Bereits am Vormittag traf man sich zur ersten Probe auf der vollgestellten Bühne. Zu sehen gab es für die Besucher hier am Abend viel. Über ein Dutzend Künstler versammelten sich zu dem knapp zweieinhalbstündigen Konzert und forderten das Publikum mit ihren experimentellen und teilweise improvisierten Klängen. Musikalisch unterlegt wurde das Streichorchester von elektronischen Techno-Beats von Wolfgang Stroh. Der ist übrigens ehemaliger Professor für Systematische Musikwissenschaft an der Carl von Ossietzky Universität in Oldenburg. Eher im Hintergrund agierend, sorgten seine Rhythmen für ein Aufreißen des klassischen und gewohnten Streichersounds. Optisch aufgewertet wurde die Bühnen durch Stepptanz-Einlagen von Bayreuthers Frau Karin und ihren Schülerinnen. Mit ihrer Choreographie unterstützen sie rhythmisch den Klang der Songs. Bayreuther selbst trat als Geiger und Sänger mit großen Gesten in Erscheinung. Das Publikum, welches zum größten Teil aus Verwandten und Fans des Meller Künstlers bestand, hatte er so schnell auf seiner Seite. Begeistert wurden die Lieder beklatscht und das Orchester nicht ohne Zugaben in den wohlverdienten Feierabend entlassen.

Kritische Stimmen

Auch wenn Bayreuthers eigenwillige, postmoderne Kunstmusik sicherlich viele Freunde und Fans besitzt, fanden Außenstehende auch kritische Worte für „Peter Pan“. So bestünde kein Zweifel an dem Können der einzelnen Musiker, nur wäre manchmal weniger einfach mehr gewesen, so der allgemeine Tenor aus der Kritikerfraktion. Ohne Techno-Beats oder ohne Stepptanz, hätte das Konzert unter Umständen eine klarere Wirkung entfalten können und die Konzentration des Zuhörers besser auf die Musik des Orchesters gelenkt werden können.

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Blues - Open Air in Oldendorf
Zu einem Konzert mit der Münsteraner Bluesband HOOTIN´ THE BLUES lädt der Kirchenkreis Oldendorf ein. Bei gutem Wetter als Open Air am Hallmann´schen Haus in der historischen Kirchburg, bei schlechtem Wetter in der Alten Sägemühle, erwartet die Besucher ab 20 Uhr akustischer Blues, angereichert durch Ragtime, Country, Bluegrass und Jazz. Eine Mischung, die traditionell, aber eher ungewöhnlich ist, die eingängige und anspruchsvolle Stücke verbindet und Raum für künstlerische Freiheit lässt. Das Trio, das sich vor zwanzig Jahren gründete, ist neben dem Gesang mit Mundharmonika, Gitarren, Dobros, Mandoline und Banjo instrumentiert, was die Vielseitigkeit der Band dokumentiert. Neben Auftritten in Funk und Fernsehen, drei CD-Veröffentlichungen tourte die Gruppe bereits mehrfach durch ganz Deutschland, sowie einige europäische Länder, wie Polen, der Tschechei, Österreich oder Italien.

Reggae in Borgholzhausen
Zur Gewerbeschau in Pium veranstaltet der Kulturbahnhof B3 in Borgholzhausen am 2. Juni ein Konzert mit der Bielefelder Band OFFBEAT ROCKERS. Roots-Reggae, Ska, sowie Einflüsse von Dancehall, Hip Hop oder Rock zeigen die Vielseitigkeit der sechsköpfigen Band auf. Später ist dann Disko mit DJ Lüttie angesagt.

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23 Mai 2007

Melles Nachwuchsrocker stehen in den Startlöchern - SEDERIAL treten am 1. Juni im Alten Stahlwerk auf

Am 1. Juni stehen SEDERIAL zusammen mit FILIPPS FIRMA aus Bünde auf der Bühne im Meller JZ Alten Stahlwerk. Die fünf Nachwuchsmusiker aus dem Grönegau spielen seit zwei Jahren in der heutigen Besetzung und traten bisher wenig in der Öffentlichkeit in Erscheinung. Mit dem kostenlosen Konzert, das gegen 20.30 Uhr beginnt, kann das vielleicht ganz anders werden.

Gefunden hat sich die Band um Gitarrist Simon Siepelmeyer relativ schnell. Schon bei der Gründung zeigte sich die spontane Entschlussfreudigkeit. Als man Edwin Rosensträter fragte, ob er nicht einen geeigneten Bassisten wüsste, entgegnete der nur trocken: „Klar, ab morgen spiele ich Bass.“ Der Posten war ihm sicher. Im Proberaum des Wellingholzhausener Musikvereins Solid Rock, hinter dem Gasthaus Schrage, feilt die Gruppe um Drummer Philipp Diekmann an den mittlerweile 14 eigenen Songs. Musikalisch bewegen sich SEDERIAL deutlich hörbar im Rockbereich, gepaart mit einem Schuss Metal und Punk. Die Texte der Band sind mal deutsch, mal englisch. Auf eine Sprache festlegen will man sich nicht. Sänger Sebastian Kavermann ist für die Lyrics zuständig, auf die englischen Texte angesprochen, grinst er nur augenzwinkernd: „Ich kann besser Mathe.“ Inhaltlich gibt er sich politisch motiviert, möchte Missstände anprangern und verarbeitet Erlebtes. Einige der eigenen Songs sind mittlerweile auf einer Demo-CD verewigt, die kürzlich bei Werner Brinkmann aufgenommen wurde. Damit will das Quintett mit Gitarrist Peter Stumpe den nächsten Schritt schaffen und möglichst viele Auftritte spielen. Trotzdem geben sich die im Schnitt 18-jährigen Schüler und Auszubildenden bescheiden. „Möglichst lange zusammen bleiben, eine professionell produzierte CD aufnehmen und überregional bekannt werden“, so definieren SEDERIAL ihre Zukunft.


Vitamalz und Bratwurst

Der Bandname ist übrigens ein reines Fantasie-Produkt. Lachend erzählt Diekmann wie man Freunde um Mithilfe bat und ihnen die Aufgabe stellte, mögliche Anfangsbuchstaben auf einen Zettel zu schreiben: „Heraus kam völliger Blödsinn, natürlich haben alle ein x, y, ü oder ä drauf geschrieben. Das war keine große Hilfe.“ Trotzdem kann sich die Band auf ihre Fans verlassen, die Bandseite www.sederial.de ist virtueller Treffpunkt und die Seite häufig besucht. Auftrittserfahrung sammelte die Gruppe bislang erst bei einer handvoll Konzerten, davon zwei bei Privatparties im Keller von Sänger Kavermann. Bei der ausgelassenen Feier war die Stimmung so gut, dass sogar das Wasser von der Decke tropfte. Trotz allem Ehrgeiz, bleibt immer noch genug Zeit für die angenehmen Dinge im Leben. Lachend erinnern sich die Bandmitglieder an den früheren Proberaum. „Wenn das Wetter gut war, hatten wir meistens keine große Lust auf die Probe, also haben wir unter dem Motto „Vitamalz und Bratwurst“ gegrillt“, erklärt Dieckmann und erinnert sich: „Haben wir schon lange nicht mehr gemacht, müssen wir unbedingt nachholen.“


Wer SEDERIAL live erleben möchte, kann das am Freitag, den 1. Juni, bei freiem Eintritt und günstigen Getränkepreisen im JZ Altes Stahlwerk tun. Dort treten sie zusammen mit den Emo-Poppern von FILIPPS FIRMA auf.

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